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KW 09/2005: Was kann man gegen die Massenarbeitslosigkeit tun? (Nepomuk Kaschinski, Hamburg)

Eine schwierige Frage, die viele unterschiedliche Antworten auslöste.

Umlandt Gerhard, 84503 Altötting

NICHTS ! - kann gegen die Arbeitslosigkeit in Deutschland gemacht werden! Denn in Deutschland wird die Arbeitslosigkeit seit mindestens 20 Jahren vorsätzlich und gezielt erzeugt! Es ist wie beim Kindergeburtstag: Wenn da ein Mist-Charakter dabei ist, der die Torte fast ganz alleine auffrißt, dann bleibt eben für die anderen fast nichts mehr übrig. So ist es auch in der deutschen Wirtschaft: Die Bonzen wollen immer mehr und immer mehr und immer mehr ganz für sich alleine. Zeitungsmeldung vor einiger Zeit: "Deutsche Industrie - die Gewinne explodieren!" Da die Löhne und Gehälter in der Regel der größte Kostenfaktor der Unternehmen sind, lohnt sich Personalabbau für die Kapitalisten am meisten. Die Bonzen streichen immer sattere Profite ein, die Manager ruinieren -zigtausende Arbeitsplätze und kassieren dafür eine 50 Millionen Euro-Abfindung, und das Volk sitzt auf der Straße bzw. wird wie ein Verbrecher mit Hartz-IV-Gesetzen zu 1-Euro-Zwangsarbeit genötigt. Der wirkliche Grund für das alles ist: Die Reichen haben immer recht! Wer diesen einfachen Sachverhalt begriffen hat, dem kann auch der Weihnachtsmann nicht mehr erzählen, daß die Politik die Arbeitslosigkeit "bekämpfen" will! Solche Sprüche sind nur Propaganda für Dumme. Tatsache ist: In den letzten Jahrzehnten haben in der deutschen Politik immer nur die Reichen recht gehabt, die Beschäftigten aber sind immer wie Depp behandelt worden. Und das wird auch so bleiben, solange immer nur die Bonzen recht haben in Deutschland. Genauer gesagt, die effektive Arbeitslosigkeit wird sogar noch ZUNEHMEN (!) und nicht etwa abnehmen (die wahren Zahlen der Arbeitslosigkeit versucht man ohnehin schon seit längerem zu verschleiern und versucht immer mehr zu tricksen), denn die Reichen wollen ja auch weiterhin immer noch reicher werden und sie werden daher auch weiterhin Leute entlassen und die Löhne senken. Immer weniger Stinkreiche haben immer mehr Besitz in Deutschland, während eine große, deutsche Tageszeitung vor ein paar Tagen schrieb, daß schon jeder zehnte(!) Deutsche arm ist! Und verkaufen lassen sich deutsche Schrottprodukte aus Dumm-Deutschland ja auch immer schlechter im intelligenten Ausland. Eine Rückruf-Aktion löst die nächste ab. Außerdem ist zu erwarten - so können die Reichen schon wieder reicher werden - daß die Löhne in Deutschland immer mehr gesenkt werden, damit der Wirtschaftsstandort Deutschland und `das zarte Pflänzchen des "Konjunkturaufschwungs"´ nicht gefährdet werden. So wie man mit Hartz-IV die Einkommensverhältnisse der Arbeitslosen `nach unten korrigiert´ hat, so ist es noch viel wichtiger, die Einkommen der Noch-Beschäftigten (schlage ich als Wort des Jahres 2005 vor) an die `realen Gegebenheiten anzupassen´. Das `egoistische Anspruchsdenken´ der Arbeiter und Angestellten muß beschnitten werden `im Interesse von "uns" allen´, sonst ist `die Zukunft Deutschlands in Gefahr´. Die Wähler Deutschlands haben immer nur `Volks´-Parteien und Politiker gewählt, die als Marionetten das Großkapital bedienen. Die Vermögenssteuer für die Reichen ist abgeschafft, dafür werden dem Bürger die Steuern und Sozialabgaben - und Preise! - unablässig erhöht. Allerdings merken sowohl die `unten´ als auch die `oben´ allmählich, daß es so nicht mehr lange weitergeht. Jetzt hat man den Salat! Es ist auch niemand da, der das ändern könnte - oder auch nur wollte! So gesehen sind die kommenden "wichtigen" Wahlen im Mai oder die Bundestagswahl 2006, jedenfalls vom Blickwinkel des Durchschnittsbürgers aus gesehen, völlig bedeutungslos. Ich wage eine mutige Prognose: Die Reichen haben auch morgen und übermorgen recht in Deutschland, - und zwar so lange, bis Deutschland restlos kaputt ist.

Kurt Kabel, USA

Ganz einfach, warten bis auf der Erde ueberall der gleiche Lebensstandard Einzug gehalten hat, dann sind unsere Lohnkosten wieder konkurrenzfaehig und wir produzieren alles wieder im eigenen Land naja, vielleicht ist es doch nicht so einfach, aber diese Loesung wuerde uns Deutschen schon sehr angenehm sein, bedeutet sie doch dass man das Problem einfach aussitzen kann

mary meyer, rees

hallo, der weitere abstieg deutschlands kann nur gestoppt werden, wenn ein gesellschaftliches umdenken stattfindet: weg von narzissmus, ignoranz und intoleranz - hin zu einem neuen miteinander, füreinander. solange ethik/moral- einfacher vielleicht werte - für viele bürger zu "fremdwörtern" geworden sind, bleiben lug und trug und somit bananenrepublik-ähnliche zustände an der tagesordnung. es wird weiter gerafft, gegeneinander gearbeitet, egomanen und schau-spieler werden das sagen haben. menschen, die nur ans füllen der eigenen taschen denken, kalt, realitätsfremd, mediengeil. mit einer neuen wertegesellschaft ím sinne von ethik, würde bei vielen bürgern verantwortungsgefühl für sich und andere entstehen, eine basis für ein aufwärts statt für ein weiteres abwärts. unter den jetzigen bedingungen sehe ich keine chance mehr. der abwärtsstrudel wird sich fortsetzen! deutschland wird im chaos enden! bürgerkrieg? aufstand? friedliche demos werden es jedenfalls nicht mehr sein! leider verschließen zu viele die augen! mac

Rolf-Werner Kohn, Westerstede

Die Arbeitslosigkeit kann nur behoben werden, wenn die in das Ausland abgewanderten Arbeitsplätze zurück kommen. Die produktiven Tätigkeiten müssen in Deutschland bleiben.Mit der Dienstleistung kann es nur funktionieren, wenn diese von den Menschen auch bezahlt werden kann. Das ist jedoch immer weniger möglich. Ferner soll die Maschinensteuer eingeführt werden. Das heißt, dass die Arbeitsleistung von Robotern entsprechend der Produktivität zu versteuern ist und zwar in der Höhe, die ein Mensch zu versteuern hätte, wenn er diese Arbeit machte. Und dann sollte man die meisten Politiker in die Wüste jagen. So viel Juristen wie in dieser Regierung ihr Unwesen treiben, ist einmalig. Wo bleibt der tatsächliche Volkeswille bei dieser Politik? Also statt Sabbelsäcken brauchen wir wieder Menschen die mit dem Faktor GMV (gesunder Menschenverstand) was anzufangen wissen.

antihero, rheinland pfalz

ich denke für die endgültige beseitigung der arbeitslosigkeit wäre ein systemwechsel vom kapitalismus zum sozialismus nötig.... jedoch möchte ich eine vorschläge unterbreiten, die zu einer verbesserung der lage innerhalb des kapitalismus beitragen könnten, wenngleich diese manchen als unpopulär erscheinen mögen.... 1. sollte man einsehen, dass nur noch die profitmaximierung für die unternehmen zählt, d.h. dass sie so günstig wie möglich produzieren wollen also müssen wir unsere löhne mit internationalen billiglohnländern messen. es wäre also erforderlich 1€- jobs für den 1. und 2. wirschaftssektor zugänglich zu machen, dies würde zwar zu einer proletarisierung der beschäftigten führen aber jeder hätte theoretisch die chance einen job zu bekommen... außerdem müssten umweltschutzbestimmungen abgeschafft werden, da diese ebenfalls kosten verursachen 2. müsste man die unternehmenssteuern masiv senken und das steuerrecht vereinfachen und flexibler machen (kurz: die unternehmen sollten keine steuern mehr zahlen müssen) 3. müsste man bildung schaffen und die jugend zu führungskräften ausbilden 4. der bestehende sozialstaat müsste abgeschafft werden, amerikanische verhältnisse eingeführt werden, die sicherheitsbestimmungen müssten auf das niveau chinas herabgesetzt werden... diese (bis auf den 3. punkt) forderungen lassen sich in keinster weise sozialverträglich durchsetzten und sind gegen die menschenwürde gerichtet. für eine menscehnwürdige lösung des bestehenden problems das mit rücksicht auf die umwelt gelöst werden könnte, wäre ein systemwechsel zum sozialismus wie anfangs erwähnt erforderlich....

Schweinebacke,Entenhausen

1. Ein Steuersystem welches Unternehmen steuerlich begünstigt, welche Arbeitsplätze schaffen 2. Allgemeine Arbeitszeitverkürzung, mehr stattlicher Dirigismus, der Unternehmen zwingt, den durch Arbeitszeitverkürzung entstandenen Druck durch Mehreinstellungen und nicht durch Überstunden auszugleichen 3.Kürzung der Subventionen von Bauern und Steinkohle. Umlenkung der Mittel in arbeitsplatzschaffende Unternehmen und Branchen 4.Stärkung der Binnennachfrage durch Lohn-und Rentenerhöhungen 5.Überprüfung der deutschen Beitragshöhe für die EU. Umlenkung der eingesparten Mittel in arbeitsplatzschaffende Betriebe und Branchen 6.Staatskonsum erhöhen durch Staatseinnahmeverbesserung durch Beseitigung der steuerlichen Previlegien der Großbetriebe die es ihnen erlauben Verluste ausländischer "Töchter" mit den Gewinnen im Inland zu verrrechnen und dadurch keine Steuern zahlen. Durch erhöhten Staaatskonsum steigt die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen und somit die Chance für Arbeitsplatzschaffung in den Betrieben.

Alf ,Bielefeld

Der rot-grünen koalition erst in NRW ,und dann 2006 die rote KARTE zeigen!!!

Alfred,Bielefeld

die Rot- Grüne besonders die ehemahligen Grünen ,die von Hausbesetzer zur Villabesitzer sich bereichert haben!! diese Partei wird noch von 8% der Besserverdienenden grünen gewinner unterstützt. 20 millionen Rentner sind dagen!!!

Peter H., Portugal

Steuererleichterung für Unternehmen schaffen, aber nicht nur für die grossen sondern für den Mittelstand. Rückkehr zur min. 40 Std Woche ohne Lohnausgleich oder sogar weniger Lohn. Abschaffung von einigen unnützen Feiertagen, weniger Urlaubstage. Den deutschen ging es in den letzten Jahren zu gut, Gürtel enger auch beim Staat !

Lisa Bach 8610 Uster Schweiz - CH

Man könnte auf hören andauernd neue Maschienen zu entwickeln, die die Menschen beim Arbeiten ersetzen.

Leo, Berlin

Bildung, Ausbildung, Forschung, Innovationen und die massive Förderung der vier Punkte durch Deregulierung und finanzielle Unterstützung. Wenn erst der Letzte begriffen hat, das die Zukunft nicht mehr auf der gewerkschaftsnahen Montage bei Opel ruht dann könnte es gehen.

Volk.ser Wirtschaft.er

Was kann man gegen die Massenarbeitslosigkeit tunß An Wachstumsprognosen GLAUBEN ! Die Arbeitslosigkeit wird weiter Wachsen -Massig! Das ist schon einmal sicher. Sicher nicht der Hit - aber eine zu 100% sichere Prognose!

ali bochum

nichts

Henke, Udo, Berlin

Nie wieder rot-grün wählen

Tita Buck, Heidelberg

Nur durch eine drastische Senkung der Lohnnebenkosten bei gleichzeitiger Erhöhung der Stundenlöhne. Flexiblere Arbeitszeiten. Auf was warten die noch????

Dr. Westrup, Halle (Westf.)

Jeder gibt 1/5 seines Arbeitsplatzes und seines Bruttogehalts ab. Mit der Einsparung an Arbeitslosenversicherung und dem Wegfall der Bürokratie zur Verwaltung der Arbeitslosigkeit müsste das +/- 0 aufgehen.

Claus, Berlin

Es müssten vor einer Lösung vor allem erst einmal alle unsere "Experten" und Politiker komplett erneuert werden. Die meissten von dehnen sind schon so lange in ihrem "Job" das sie weder genau wissen was Arbeitslosigkeit ist, noch das sie ein wirkliches Verständnis für die Bedürfnisse/Probleme der Bevölkerung besitzen. Damals in der DDR fing es auch so an! Wie es geendet hat wissen wir ja: Rebellion mit einem Komplettaustausch aller Politiker.

hannes wenzel, schwerin

moin moin in der mathematik ist 1+1=2, daraus resultiert: die vorhandene arbeit wird durch die anzahl arbeitsfähiger dividiert. ergebnis: wochenarbeitszeiten lebensarbeitszeiten etc unanständiges zitat eigentum verpflichtet, gemeinwohl geht VOR eigennutz m.f.g. hannes wenzel

dirk schipke, 21244 buchholz

Die Industrie muß gezwungen werden ihre Produktion im Lande zu belassen. Lohnnebenkosten senken. Die Politik soll aufhören, ihre politischen Gegner für die Arbeitslosigkeit verantwortlich zu machen. Nicht bezichtigen, gemeinsame Wege suchen. Letztlich jedoch sind alle Zweige der Volkswirtschaft gefordert, ihre Riesengewinne so einzusetzen, dass Arbeitsplätze geschaffen werden. Arbeitslosigkeit heißt Armut und dann ist der Schritt zur Kriminalität einkurzer.

Raimund Island

Alle Jobs 50% für 75% Lohn.

Gerd Fleckenstein, San Diego, CA

wir brauchen firmenbosse in an ihrer region glauben - so wie es mal war. feiglinge, nimmersatte, weglaeufer sind da nicht gefragt - das gilt auch fuer unsere poliker in allen ebenen

M.H., B.B.

AL entsteht dort, wo im (internationalen) Vergleich zu anderen Arbeitsmaerkten die Loehne "zu" hoch sind. Dies durften z.B. schon im 18. und 19. Jhr. die Seiden- und Wollweber in Deutschland erfahren. Es ist also kein neues Phaenomen. Die Weber jedoch waren im damaligen Deutschland nur ein relativ kleiner Prozentsatz der Gesamtbeschaeftigten. Erstreckt sich jedoch die Masse an entlassenen, "ueberbezahlten" Beschaeftigten auf ein Niveau, wie es heute in Deutschland besteht, ergibt sich ein klares Nachlassen der Binnennachfrage. Dies ist ein klassischer Fall eines Teufelskreises. Das produzierende Gewerbe verlagert die Herstellung seiner Waren ins Ausland, weil es dort billiger ist. Die hiesigen Arbeitnehmer verlieren ihre Stellung. Aber an den auslaendischen Produktionsstaetten leben kaum Menschen, die ihre nunmehr selbst hergestellten Produkte kaufen koennten. Der eigentliche Markt verbleibt dort, wo nun AL-Empfaenger weniger in der Lohntuete haben. Gerade Grosskonzerne, von denen heutzutage ganze Staaten abhaengig sind und von denen sich Regierungen schlichtweg erpressen lassen, sind die Hauptverursacher dieser Arbeitslosigkeit (zumindest in Deutschland). Hier wird bei steigendem Wirtschaftswachstum der Arbeitsfaktor Mensch im eigenen Firmeninteresse kapitalisiert, im anderen Falle jedoch ueber die Allgemeinheit in Form der ALH sozialisiert. Das kann nicht funktionieren. Eine stetig steigende Verzahnung von Einzelunternehmen in nicht mehr zu ueberblickende Konglomerate tragen ebenfalls dazu bei. Eine Entzerrung des z.Z. zu stark konzentrierten Globalisierungsprozesses zurueck auf einen ausgewogenen Prozentsatz fuer lokale Maerkte duerfte ein entscheidender Schritt sein. Dazu diente etwa eine verstaerkte Foerderung des Mittelstandes in Form einer Steuersenkung mit der Auflage von Reinvestitionen im Inland, eine Lockerung des Kuendigungsschutzes fuer den Mittelstand und eine vehemente und regide Steuerpolitik ggue. Grosskonzernen. D.h. eine Besteuerung von - sagen wir - 80% fuer jeden €, der innerhalb eines Wirtschaftsjahres ins Ausland fliesst. Fuer den inlaendischen Produktionsprozess ist dieser € eh weg, so koennen zumindest die 0,80 € fuer die Sozialisierung der ALH verwendet werden und das Unternehmen haette wenigstens einen Teil seiner Verantwortung uebernommen - wenn auch nicht freiwillig. Wer nun meint, dass damit die Geschwindigkeit des Geldkreislaufes zu stark nachliesse, weil keiner mehr investiert - auch nicht mehr im Inland - und damit die AL noch mehr erhoeht wird, moege sich die Geldtransaktionen z.B. von Daimler-Benz in die USA nach Chrysler anschauen, um zu erkennen, dass hier nicht in Anlagevermoegen, sondern vor allem in Finanzmaerkte investiert wurden, deren Volumen in keinem Verhaeltnis mehr zur Produktion standen. Hier koennen zwar kurzfristig hoechst spekulative Gewinne erzielt (wie bis ca. 2000/2001), aber langfristig keine Produktivitaet mit entsprechender Wirtschaftssteigerung erzielt werden. D.h., dass - wie nach dem 2. Weltkrieg im Falle von IG Farben - eine Zerschlagung der Grossindustrie und der Grossfinanz die Zentralaktion fuer die Reduzierung der AL im Vordergrund darstellen muss. Oder aber Vorstaende und Aufsichtsraete kommen wieder auf den Teppich und agieren dahin, wofuer ihre Firmen meist existieren und urspruenglich gedacht waren: Produktion fuer einen zahlungskraeftigen Markt mit einer sozialen Verantwortung auch dem Mitarbeiter gegenueber.

Flux, Köln

Sich umbringen - ein Arbeitsloser weniger und die Jobs von Polizei, Bestattern und Friedhofswächtern werden gleichzeitig damit gesichert!

Juliane Berlakovich, Weppersdorf

Die Arbeitslosigkeit scheint neben wirtschaftlichen auch politische Ursachen zu haben. Das relativ hohe Arbeitslosengeld lockt verführerisch, hohe Steuern und endlose Auflagen schrecken willige Unternehmer vor Betriebsgründungen ab. Was aber tun? Auf jeden Fall nicht 50 Jährige auf Umschulungen schicken, nur um die Arbeitslosenzahl für die nächsten Wahl niedrig erscheinen zu lassen...

Robert, Dreieich

Das Problem der Massenarbeitslosigkeit ist mit vielerlei Faktoren verknüpft. - Die wirtschaftliche Rezession dürfte dabei die Hauptrolle spielen: Ich erklärs mal auf deutsch: Firmen können nur einstellen, wenn sich diese Einstellung finanziell lohnt, d. h. das der Arbeitnehmer Gewinn für die Firma erwirtschaftet. Wenn die Auftragslage schlecht ist, wie z. B. im Baugewerbe, muss man sich von Arbeitnehmern trennen. Soviel zur allgemeinen Lage. Nun zu den Lösungen, hört sich leichter an, als es ist: Neue Sektoren suchen, z. B. Thema Umweltschutz: Jede Firma braucht einen Umweltschutzbeauftragten, der aufpasst, das nichts schief läuft - natürlich müssten die staatlichen Sanktionen dermassen massiv sein, das es sich, wie schon angesprochen "lohnt" diese Arbeitnehmer einzustellen. Neue Arbeitnehmer müssen gewinnbringend eingesetzt werden, so dass sie sich gewissermassen selbst tragen. Im Einzelfall ist dies sehr leicht, z. B. wenn jemand sich selbstständig macht, in der Ich-AG, wie etwa irgendwo in der Stadt Erbsensuppe verkaufen. Alle können dies nicht, weil natürlich Finanzkraft vorhanden sein muss, um diese Sektor gewinnbringend arbeiten zu lassen. Somit kann man also keine 5,2 Mio. beschäftigen. Schröder hat, es wurde auch Zeit, richtig angefangen: Neue Kunden suchen, wie die Arabischen Emirate, die jetzt eine Transrapidstrecke wollen, und somit auch das Geld, diese zu bezahlen. Irgendwer aus dem arabischen Raum will glaube ich auch Panzer kaufen, auch das bringt natürlich Geld. Genau in diese globale Richtung muss sich Deutschland orientieren: Export! Wir verkaufen - ich glaube gar nichts - in Richtung Fernost; es ist eher umgekehrt so - viel Kinderspielzeug kommt von dort hierher. Problem: Viele Firmen lassen im Ausland produzieren, weil es dort billiger ist. Man könnte ein Gesetz dagegen schaffen, obwohl das, im offenen Europa, ziemlich fremd anhören würde. - Schwarzarbeit wirkungsvoller bekämpfen. Der Sektor ist unterrepräsentiert. Macht kaputt, was euch kaputt macht - geht zur Zollfahndung. Ich kann hier nur ansatzweise erzählen, denn das Problem ist ingesamt so komplex, das hier keine allumfassende Antwort möglich ist. Wir brauchen Investoren in Deutschland, wir brauchen Aufträge für alles mögliche aus der ganzen Welt, wir brauchen ein Sparprogramm, aber das haben wir mit Hartz IV ja auch schon.

H. Bergmann, Glinde

Die Steuern senken! Und nur noch bedingt Ausländer in unser Land lassen.

Demos Kratos, Athen

Man kann noch 30 Jahre Stroh verfeuern. Oder man kann den Parteienabsolutismus aufweichen und ein wenig mehr Demokratie einführen. Denn die Interessen der Bevölkerung vertreten die regelmäßig korrupten, blöden und kriminellen Parteischwengel schon lange nicht mehr.

A.Niedermeier, Bremerhaven

Subventionierte Arbeitsplätze streichen ! Keine Bezuschussung bei Übernahme von Langzeitarbeitslosen mehr für 6 Monate, die dann regelmäßig nach 5 1/2 Monaten entlassen werden, um Platz für die nächsten zu machen ! Keine unsinnigen Trainingsmaßnahmen mit Praktika mehr, die nur der Statistik-Schönung dienen und die Firmen sich einen Facharbeiter als Praktikanten nach dem anderen holen, aber nie einstellen ! Keine 1.-€ Jobs, die mit 300-500.-€ Verwaltungsaufwand "belohnt" werden, davon lebt diese Branche ausschließlich ! Noch mehr...????

KK

Wenn man die Arbeitlosenstatistik, die Bundesagentur für Arbeit und jegliche Arbeitslosenunterstützung abschaffen würde, wäre jeder sich selbst überlassen und müsste - um zu überleben - irgendeiner Tätigkeit nachgehen. (Dazu zählt dann auch Betteln und Klauen.) Langfristig wären alle beschäftigt, verhungert oder im Gefängnis. (Das ist dann "Hartz 20")

katharina, kempten

ganz sicher nicht, wie dgb-sommer meint, die unternehmensstuernsenken! 30 std-woche für alle! mindestlohn 10euro! 400euro-jobs nur noch f. tatsächliche schüler + studenten sofortige wieder-in-kraft-setzung des grundgesetzes: abschaffung von 1€jobs, ich-ags,praktika,privatenarbeitsvermittlern, abschaffung der patientengebühr u zuzahlung für alle mit 'einkommen' unter 1000euro netto, abschaffung von hartz1-4,weniger steuern f niedrige einkommen, höhere f hohe einkommen, erhöhung der unternehmenssteuern......... verteilung von oben nach unten

Ulrike, Berlin

in meinen Augen sind wir überreguliert und besonders die kleinen uns mittelständischen Unternehmen werden durch Verordnungen, Formulare, Rechtsprechungen an ihrem Kerngeschäft gehindert. So lange die Politik bei "Mittelstand" von UNternehmen mit mehr als 1000 Arbeitsplätzen spricht und nicht merkt, daß die wirklich kleinen Unternehmen, diejenigen sind, die die Steuern in diesem Land zahlen und die Arbeitsplätze schaffen, so lange wird es nicht besser werden. Wir benötigen Entlastungen der Kleinen Unternehmen und des echten Mittelstandes, sowohl im Formular-dschungel, als auch bei den Steuern - die Arbeit ist da, aber man kann sich eine weitere Arbeitskraft nicht leisten. Auch muß die Haftung bei kleinen Unternehmern doch wenigstens ungefähr gleichgestellt sein, wie die der großen Bosse. Ein konkurs ist heute das Todesurteil jedes KLEINEN Unternehmers, die Abwicklung dauert ewig, die Gerichte und Insolvenzverwalter sehen nur einen evlt. Betrug - nicht einen! Unternehmer, der sein Unternehmen und die Arbeitsplätze zu retten versucht. Das Insolvenzrecht ist hier VIEL zu eng und wird nur auf die kleinen und mittleren Unternehmer angewandt. Somit wird der Mut zur Verantwortung auch noch bestraft. Die Söldner in den großen Unternehmen gehen bei Vergehen leer aus - da kümmert sich keiner, da interessiert es keinen. Schade für alle kleinen und mittleren Unternehmen, sie werden es so nicht schaffen das Schiff aus dem Dreck zu ziehen, in den es eine Regierung mit Ihrer Regierungsmethode "Learning by Doing" versucht und dann keine Fehler eingesteht. Auch hier sollte Verantwortung übernommen werden und mit gutem Beispiel vorangegangen werden. Gruß

Ch.Matthiessen Hamburg

Alle Illegalen aus dem Land ausweisen statt sie zu ignorieren (S-Bahn-Schubser Altona z.B., so wird mit allen verfahren; wenn er nichts böses tut wird er ignoriert), das gibt locker 4 -5 Mio Arbeitsplätze.

Rauschi, Sachsen

Ganz banal: Die Arbeitszeit per Gesetz weiter verkürzen! Das ist wirklich die einzige Pille, die hilft. Alle anderen scheinbaren 'Patentlösungen' wie AZ-Verlängerung, Rentenaufschub, Lohnsenkung usw. verstärken nur das Einkommensgefälle und damit die sozialen Unterschiede in Deutschland. Deutschland insgesamt ist unendlich reich, ausreichend, um _allen_ Bewohnern ein sinnvolles Leben zu ermöglichen. Nur der Staat hat sich sein einziges Mittel, die aktive Geldumverteilung, durch seine langjährige Verschuldung aus der Hand nehmen lassen. Immer mehr Produkte lassen sich mit immer weniger Aufwand herstellen - das sollte endlich an die _real_ tätigen Menschen in Form von Freizeit weitergegeben werden.

Peter Nachtripp, Bergfriedstr.18, 83607-Holzkirchen

Ausfuhrkontrolle und -beschränkung aller Geldbeträge die aus der BRD ausgeführt werden,wie in Norwegen. Ein Berufspolitiker darf ausschließlich seiner Tätigkeit als Politiker nachkommen und keine weiteren Tätigkeiten ausüben, auch nicht eherenamtlich, außer in seinem privaten Umfeld. Keine Bundeswehr nur einen Katastrophenschutz.

Andreas Kähler, Hohenlockstedt

- Eine Ursache für die Massenarbeitsloskeit ist die Massenzurückhaltung beim Geldausgeben (sprich Kaufen). Würde der Staat z.B. "Luxusartikel" mit einer erheblich höheren Mehrwertsteuer belasten und Dinge des täglichen Lebens geringer, wobei man nun trefflich streiten könnte, was in welche Kategorie gehört, dann glaube ich, würde die Lust auf gute und günstige Produkte wieder entsehen. Und die, die "genug Geld" haben, werden so belastet, ohne das es diejenigen auch nur juckt, daß der Staat die Gelder anders umverteilen kann. Ein weiteres Problem liegt darin, daß wir ja bereits vieles haben. Innovationen versprechen keinen wesentlich höheren Nutzen, zumindest nicht kurzfristig, also werden Ausgaben verschoben.(Beispiel der Wechsel von Video auf DVD) Kostet aber nun eine Sache wenig, weil diese nicht auch noch auch als Luxus eingestuft wird, dann kaufe ich natürlich eher. Also runter mit der Mehrwertsteuer! Senkung vielleicht auch auf Innovationen, oder neue "Luxus"-Produkte für eine Anlaufzeit, um diese dann interessant für einen "Früh"-Kauf zu machen. -Eine weitere Lösung könnte eine Absenkung der Staatsqoute sein. Ziel: mehr Geld beim Kosumenten. Der Verlust des Vertrauens unseres Staates in seine Bürger kostet auch richtig Geld. Umweltbeamte (deren Zahl in S.-H. höher ist als die der Kriminalbeamten) kosten richtig Geld. Es gehört schon eine Portion Frechheit dazu, immer mehr Vorschriften zu Lasten der Beweglichkeit der Wirtschaft zu erlassen. Diese Vorschriften müssen natürlich auch obendrein noch kontrolliert werden. Aber das ist der völlig verkehrte Weg. Also die Staatsquote runter, mehr Geld beim Käufer belassen. Wir befinden uns momentan in einer selbstverursachten Vertrauenskrise und somit in einer Abwartehaltung, verbunden mit der Frage, was werden die da "Oben" wohl noch alles anstellen?

Martin Lindemann, Roseggerstr. 55, 44137 Dortmund

Singles, die keine Kinder mitzuversorgen haben und Eltern bereits erwachsener Kinder brauchen keinen Vollzeit-Job. Arbeitsverhältnisse über (25-)30 Wochenstunden für diesen Personenkreis sollten deutlich höher besteuert werden (Luxussteuer). Wogegen dann Wochenarbeitszeiten unter 25 Wochenstunden steuerlich eher entlasstet werden könnten. Dann würden Erwerbs- und Einkommensmöglichkeiten dorthin verschoben, wo sie gesellschaftlich produktiv, nämlich zur Kindererziehung, von Nutzen sind. (Vergangene Wirtschaftswunderzeiten werden nie wieder kommen, egal unter welcher Regierung)

Pohl, Wardenburg

Rot-Grün muss weg!

Ingo Klamann, Düsseldorf

Massenarbeitslosigkeit und Entwertung der Arbeit verschonen weder Industrienationen noch Schwellenländer. Sie entstehen dadurch, dass die an Kapitalgeber abzuführende Rendite überall weit über dem Wachstum des BIP liegt. Es muss also immer mehr Geld vom Kapitalerarbeiter zum Kapitalsammler umgeschichtet werden. Statt Wertschöpfung bestimmt Wertabschöpfung die Wirtschaft; statt Zitronenbäume zu pflanzen werden Zitronen ausgepresst. Da es ebenso sinn- wie aussichtslos ist, das Wirtschaftswachstum entsprechend zu steigern, kann die Lösung nur darin liegen, zusätzliche alternative Liquidität bereit zu stellen, die nicht dem Renditedruck unterliegt und damit die Potentiale jedes Landes weckt. Schnell umlaufende Komplementärwährungen wie "Chiemgauer", "Berliner" oder "Rheingold" zeigen den Weg. Sie ermöglichen Investitionen in Wertschöpfung, sie können Deutschland zur ersten Nation machen, die kein Wirtschaftswachstum benötigt und stattdessen in Klugheit und Freiheit "investiert". Wenn alles gut geht, sind wir im Jahr 2045 ein florierendes Land, das ohne Gas, Öl, Atom und Kohle auskommt und Partner aller Völker ist, die nicht ihre Energie von einer bigotten Weltmacht erbetteln wollen.

Ramona , Auerbach/V.

Rückforderung des Bundes und der Länder der Fördermittel für Unternehmen, die vom Innland ihre Produktion ins Ausland verlegen auf Grund der Billiglöhne die dort gezahlt werden. Einfuhrzölle für Importprodukte um den heimischen Markt zu stärken. Keine Absetzbarkeit für Luxusgüter von der Steuer wie zB. PKW, Schiffe, Häuser ect. die nicht zum Unternehmensprofil gehören. ....

Tina, Cottbus

Was hier in der Fragestellung gemeint ist, dreht sich ja nur wertschöpfende Tätigkeiten. Ich sehe das so: Arbeit gibt es eigentlich genug, zum Beispiel Kinder- und Jugendarbeit, Umweltschutz, Sicherheit und Ordnung. Hier sind mehr Beschäftigte in jedem Fall sinnvoll. Das Problem ist nur: das zahlt sich sofort in Gewinn für die Investoren aus! Und das ist ja leider die dominierende Auffassung von Arbeit in Deutschland. Die Tätigkeit der Arbeiter und Angestellten muss sich für den Investoren in Cash auszahlen und zwar schnell. Alles andere fällt halt ein bisschen hinten runter, naund? Wie wäre es wenn diese Mitnahmementalität der Untenehmer mehr auf soziale Verantwortung umgelenkt wird. Ich halte jedenfalls Arbeits- und Lebensbedingungen wie in China nicht für erstrebenswert.

Karl Heinz Henke , Heidenau

Das ist mit ein paar Worten nicht zu erklären. Dazu bedarf es einer neuen Weltanschauung die berücksichtigt, daß mit fortschreitender Automatisierung immer weniger Arbeitskräfte für ( notwendige ) Produktion benötigt werden. Das wirkt sich natürlich zuerst in den Industriestaaten aus, wird aber auch in der sog. Dritten Welt eintreten. Sicher wissen dies alle gescheiten Politiker auch, wagen aber nicht so etwas auszusprechen, weil eine solche Weltanschauung sozialistische Komponenten enthalten müßte die bisher verteufelt worden sind. Vollbeschäftigung ist derzeit nicht zu erreichen, weil es keinen Mangel an Produkten gibt, sondern Überfluß. Der Verweis auf Dienstleistungen ist auch keine Lösung, weil Arbeitslose keine Dienste bezahlen können.

Konrad,Spain.

Arbeiten

Andreas Irmer, Eppstein im Taunus

1. Freier Wettbewerb 2. Auflösung der IHKs (keine Zwangsmitgliedschaft mehr) 3. Entmachtung der Gewerkschaften 4. Anerkennung der Unternehmertums 5. Staatliche Absicherungen senken - auf Eigenverantwortung setzen 6. Senkung / Abschaffung der Subventionen 7. Die deutsche Spezialität: Leiden, Klagen, Jammern gegen Machen, Tun, Schaffen ersetzen So, daß war jetzt meine erste öffentlich kund getane Meinung. Und jetzt gehts wieder an die Arbeit Mit besten Grüßen und frohes Schaffen Andreas Irmer andreas_irmer@gmx.de

Jan, Dresden

Die Frage ist, ob wir überhaupt etwas gegen die Arbeitslosigkeit tun wollen. Das Problem ist doch nicht, daß es nicht genug zu tun gibt, sondern daß es nicht genug Arbeiten gint, für die jemand bezahlen will. Seit 200 Jahren steigt die Produktivität unaufhörlich. Heutzutage ist ja sogar ein großteil derjenigen die arbeiten außschließlich damit beschäftigt, die Produktivität zu erhöhen. Und anhand von 3 Fakten, die jedem klar sind, kann man sich die Entwicklung an einer Hand abzählen: Bezahlte Arbeitsplätze entstehen durch Wirtschaftswachstum. Die Erde ist ein begrenzter Raum. Die Produktivität steigt immer mehr. Das heißt, immer weniger Menschen werden nötig sein, um die absetzbaren/benötigten Produkte und Dienstleistungen (d.h. diejenigen, für die jemand bereit ist zu zahlen)zu erbringen. Daß heißt auch, wenn bezahlte Arbeit das einzige Mittel ist im Geld breit unter die Bevölkerung zu bringen, daß die Absatzmärkte irgendwann zusammenbrechen werden. Soll das heißen, daß wir auf einmal aufhören sollten, die Produktivität zu steigern? So ein Blödinn! Wir müssen nur aufhören daran zu glauben, daß soetwas wie bezahlte arbeit, was als Massenphänomen sowies nur etwa 200 Jahre alt ist, eine notwendigkeit in einer Gesellschaft ist. Sie wird zwar nie ganz überflüssig werden, aber wir sollten uns jetzt schon darauf vorbereiten, daß es in nicht allzu ferner Zukunft (vorrausgesetzt größere Katastrophen durch trigger-happy Staatschefs oder Umwelteinflüsse bleiben aus) nicht mehr nötig sein wird, daß ein Großteil der Bevölkerung für Geld arbeitet. Wir sehen es ja jetzt schon...entweder sind die ! Märkte mehr und mehr gesättigt (in den Industriestaaten), oder sie sind arm. Beide fälle sind nich übermäßig interessant und profitträchtig. Also wird das Wachstum ausbleiben. Ostasien wird noch weiter wachsen. Ein paar Osteuropäische und Lateinamerikanische Staaten werden noch weiter wachsen. Das ist aber in absehbarer Zeit auch vorbei. Um dann noch mehr Märkte zu erschließen, wie Afrika, bedarf es eines ungeheuren Umdenkens auf weltweiter politischer Ebene und im Profitdenken der Konzerne. Das aber wird nicht passieren, da wir alle Menschen sind.

mehr arbeitsplätze

Chriss, Seligenstadt

Das Sorgenkind der Nation ist die Binnennachfrage und das Problem ein hausgemachtes. Schreckensmeldungen über neue Entlassungswellen, Hartz IV Härtefällen und inkompetenter sowie korrupter Politik sorgen zwangsläufig für Verunsischerung. Sobald die Unternehmen verstehen das Gehaltskürzungen und Entlassungen zwar zu steigenden Managergehältern führen, die Nachfrage dadurch aber nachhaltig nicht ankurbelt wird dann ist der Grundstein gelegt um Arbeitsplätze zu schaffen!

E.Graf , Dresden

Es ist notwendig die materielle Produktion in Deutschland zu halten. Wenn kein Mehrwert geschaffen wird, dann wird nur noch Geld umverteilt. Resultat ist, es wird weniger. Es müssen sich aber die Menschen UND die Bedingungen ändern. 1. Kauft mehr Waren, die in D-land PRODUZIERT wurden, auch wenn sie etwas teurer sind. (lasst es euch aber beweisen, dass diese hier prod. wurden) 2. Verhindert, dass die Industrie immer mehr im Ausland produziert und hier teuer verkaufen will. Einfuhrsteuern, so hoch, dass es nicht mehr lohnt!! 3. Zur Not auch raus aus der EU. Die letzten Entscheidungen und Konfusionen der EU machen D-land auf lange sich kaputt. Für das 'Volk' interessiert sich kein Politiker mehr wirklich. 4. Arbeit muss billiger sein. Ja, natürlich! Dann aber auch billigere Mieten und Lebenskosten allgemein. 5. Weg mit der Selbstbedienungsmentalität der Regierung. Heuchelei ist an der Tagesordnung. Wir werden belogen und betrogen nach 'Strich un Faden'. ... So kann es weiter gehen. Aber vieleicht kommen doch noch mal Wahlen, die etwas verändern ?? Bis dahin wird es weiter bergab gehen. Dessen bin ich mir absolut sicher. Einen schönen Tag

Savi Schorndorf

Es wird schwer was dagegen zu tun, da es eine folge der globalisierung ist. Dadurch das es im ausland fast überal billiger ist als bei uns zu produzieren, wird immer mehr nach außen verlagert. Diers schwächt den binnenmarkt immer stärker, obwohl die konzerne immer noch sehr gut verdienen. Allerdings wird im innland immer weniger verkauft, was zusätzlich noch arbeitsplätze vernichtet. Es wird erst wieder besser wenn die länder um uns etwas reicher sind und wir etwas ärmer sind, wenn sich alles etwas ausgeglichen hat.

Christian, Köln

Ich denke man sollte sich auf ein altes Qualitätsmerkmal besinnen, das da heisst "Made in Germany". Wenn ich wüsste welche Produkte in Deutschland hergestellt werden würde ich bestimmt öfter und bewusster hier hergestellte Produkte kaufen und damit die eigene Wirtschaft stützen. Mein Apell: Zeigt Flagge und dem Verbraucher das er unsere Wirtschaft stützt wenn er Produkte "Made in Germany" kauft".

Rainer, Leubsdorf

Massenarbeitslosigkeit? Unser Bonus durch den damals modernen Wiederaufbau nach dem Krieg ist augebraucht. Aktionismus hilft hier nicht. Langfristige Konzepte in Bildung und Wissenschaft können die Grundlage für Innovation und Produktivität schaffen. Bildung? Ein neues Schulsystem muss her. Kurse in denen die Schüler, unabhängig vom Alter nur abhängig von Ihren Leistungen sitzen. Abschlüsse werden nicht nach festgelegten Jahren gemacht, sondern wenn nach vorgegebenen Schemata ein definiertes Niveau in bestimmten Fächern erreicht ist. Unis funktionieren nach dem gleichen Schema. Die Unternehmen arbeiten direkt an und in den Kursen mit um sicherzustellen, dass auch das gelehrt wird, was am Markt benötigt wird. Wissenschaft? Der Staat muss die Forschung in den Mittelpunkt stellen. Forschung=Kreativität=Innovation=neue Produkte=neue Arbeitsplätze. Und diese Arbeitsplätze werden auch in Deutschland sein, wenn die deutschen Arbeitskräfte gut gebildet, kreativ und produktiv sind. Wer traut sich die notwendigen radikalen Reformen zu ohne in demokratischen Mühlen zerrieben zu werden?

Tatjana Radewaldt, Friedberg

Man könnte die vorhandene Arbeit auf mehr Schultern verteilen, anstatt die, die Arbeit haben, durch eine Erhöhung der Arbeitszeit immer mehr zu belasten. So hätten die, die Arbeit haben, mehr Zeit für ihre Familien, was wieder in anderen Bereichen die Probleme mindern würde ...

Peter Zenner, Saarbrücken

Die hohen direkten und indirekten Lohnkosten zwingen immer mehr Unternehmer, Teile Ihrer Produktion ins Ausland zu verlagern, da der Wettbewerb z.B. aus dem fernen Osten sie dazu zwingt. So lange die Rahmenbedingungen von den Regierungen in Westeuropa und den Bürgern nicht gegeben werden, ist die Verlagerung oft der einzige Weg zum Überleben und die Antwort auf den Unwillen zu schmerzhaften Reformen und auf die Verteidiger alter Besitzstände. Letztere sind es, die unsoziale Arbeitslosigkeit zu verantworten haben. Der Unternehmer kann die Versäumnisse in Westeuropa alleine nicht lösen. Dabei wären die Probleme der Arbeitslosigkeit durch den Staat so einfach und sozial gerecht zu lösen. Dem Unternehmer muss seine Privatentnahme durch hohe Steuern erschwert werden, aber die Investitionen in Entwicklung neuer Produkte, Märkte und Anlagen aber auch in Eigenkapital durch Steuererleichterung erheblich versüßt werden. Der Staat muss viel schlanker werden und der Widerstand derer, die dies verhindern wollen, gebrochen werden. Die Staatsdiener müssen einem gleichen Wettbewerb ausgesetzt werden, so wie es jeder Arbeiter, Angestellte und freie Unternehmer ertragen muss. Der angestellte Bürger sollte durch erhebliche Mehrarbeit ( 45 Stunden) ohne Lohnausgleich den notleidenden Mittelstandsunternehmer mehr verdienen lassen, wenn letzterer Investitionspläne vorlegt. Der Angestellte muss den Unternehmer durch angespartes Kapital aus der Arbeit unterstützen, um diesen von den Banken weitgehend unabhängiger zu machen. Auch bei Arbeitsplatzantritt sollte er Geld mitbringen, statt es in den Sparstrumpf der Banken zu geben. Die restriktive Geldvergabe vieler Banken auf Grund von Basel 2 gegenüber dem Mittelstand hat erheblich zur Massenarbeitslosigkeit geführt. Der Staat muss schnell und unbürokratisch Staatsbürgschaften für gefährdete Unternehmen mit positiven Sanierungsplänen geben. Die Lohnnebenkosten müssen durch schnelle Reformen erheblich gesenkt werden. Die Gesundheit-, Renten- und Arbeitslosenreform der Bundesregierung reichen gegen Wettbewerber wie Osteuropa und China nicht aus. Arbeitslose sollten bei Arbeitsaufnahme durch langfristige Zusatzzahlungen ( 5 Jahre) vom Staat dem Unternehmer helfen die Lohnkosten zu senken, finanziert durch Verbrauchssteuern auf Luxusgüter und auf nicht lebensnotwendige Güter. Das Kündigungsrecht, die Arbeitszeiten sowie das Urlaubs- und Weihnachtsgeld sollten bei Unternehmen, die rote Zahlen schreiben, derart flexibel angepasst werden, dass es keine mehr gibt. Viele leitende Angestellte müssten kurzfristig bei roten Zahlen auf erhebliche Gehaltsanteile verzichten. Variable Gehälter, vom Unternehmensergebnis abhängig, müssten per Gesetz vorgeschrieben sein. Niedrige Mindestlöhne ist die einzige Antwort auf Lohndumping aus dem Osten. Das 400 Euro Gesetz muß ein 800 Euro Gesetz ersetzt werden. Wenn die Produktions- und Unternehmenskosten nicht kurzfristig um 30% fallen, wird die Massenarbeitslosigkeit noch massiv steigen.

S. Esser, Dresden

1. staatliche Reglementierungen schaffen, dass Betriebe und Großkonzerne, die ohne wirtschaftliche Not Arbeitnehmer entlassen exorbitante Strafen zahlen müssen, aus denen dann die Arbeitslosenhilfe gezahlt werden kann 2. Das Siegel "Made in Germany" schützen und deren Verwendungen nur Betrieben erlauben, die ihre Produkte auch tatsächlich in Deutschland herstellen und nicht nur zusammenschrauben 3. Senkung der Lohnnebenkosten (Sozialversicherungkosten !), am besten wäre das Ausweichen auf das schwedische Modell (geringe steuerliche Lasten, Refinanzierung über eine erhöhte Mehrwertssteuer) 4. Erhöhung der Ausgaben für infrastrukturelle Maßnahmen durch den Staat, zur Finanzierung könnte man auf die Subvention ökologischer Spielereien (Windkraftanlagen etc.) verzichten 5. (den aber nicht mehr so ernst nehmen) - endlich Leute an die politische Führungsspitze wählen, die Fachkompetenz besitzen und nicht von mind. 3 Lobbys gesponsert werden *seufz*

Die 90 Euro ALG II im Monat Antwort

Gute Frage, leider schon im Ansatz falsch. Es gibt keine Arbeitslosen. Mitte der 60 er Jahre, richtig gelesen spätestens ab 1968 war es vorbei mit dem Wirtschaftswunder. Das Schuldenmachen der Klein Mittel und Großbetriebe hatte die Startlöcher verlassen. Es gibt keine Arbeitslosen. Die ersten Sklavenverkäufer etablierten sich Ecco-International Economed, Metenko, Randstadt usw. versprachen Hilfe, Die Gewerkschaftsiditoten gaben Vollgas, alle 2 Jahre Lohnerhöhung IG Metall, Bausteine Erden, Textil und Papier, Die Metaller waren die ungekrönten Könige, immer die ersten, immer am besten bezahlt, heile Welt auf den Weg in den Abgrund… In regelmäßiger Gesetzmäßigkeit verteuerten sich die Preise. Lohn-Preisspirale nannte man dies. Heute dreht sie sich so schnell das es einem Schwindelig wird. Es gibt keine Arbeitslosen. ‚Baustelle Deutschland´ in den vergangenen Jahren gerne von Politikern in Reden verwendet, ahnungslose Marionetten -sagt Großvater - Europa ist die Baustelle und die BRD das Dixiklo davon… Es gibt keine Arbeitslosen. Denn, das, was seit der Maueröffnung und den offenen Grenzen als funktionierendes Hintergrundprogramm gestartet wurde ist in seiner Größenordnung mehr als Genial. Was aber in seiner Tragweite - von der, an Peinlichkeit nicht zu Überbietenden Haschmidt, St. Raab, vonsinnen, Ogeissen, Akiesbauer Aschröder und sonstigen Comedygesocks – Anhängeschaft, natürlich scheinbar nicht erkennbar ist. Allein die Zwangsaussiedlung dieser Klientel samt Ihrer Götter würde genügen die genannten Arbeitslosenzahlen unter -0- zu drücken. Noch wäre es an der Zeit die ‚Intelligenz auf dem Abstellgleis’ wieder ins rollen zu bekommen, egal ob Ossi, Türke, Pole, Christ oder Moslem, rechts oder links… doch… so ist das nicht geplant. Es gibt keine Arbeitslosen, - dort – wo Arbeit ist ! Und dort wo es keine Arbeit gibt, kann es auch keine Arbeitslosen geben… Wie ist das zu verstehen? Ganz einfach, ohne Huhn kein Ei ohne Ei kein Huhn, ohne Ware kein Geld, ohne Geld keine Ware… oder Arbeit gibt es genug, jedoch kein Geld dafür. Was nicht das Problem wäre, aber die Situation ist. Etwas einfacher, seit über 10 Jahren werden Arbeitsplätze getauscht, teuer gegen billig oder preiswert, wenn Ihnen die Bezeichnung besser gefällt. Der Großteil an teuer West gegen preiswert, gleich welcher Nationalität - Ost, hängt also nur in der Warteschleife. Die inoffiziell 5.2 Mio. Arbeitslosen, offiziell eher 8 Mio. bleiben ja nicht allein. Sie bekommen noch gewaltig zu wachs. Den noch nicht auserwählten verkauft man Ihren Arbeitsplatz mit Lohn/Gehaltsverzicht und gleichzeitiger Mehrarbeit bei vollem Überstundenausgleich durch Abfeiern was das auch immer bedeuten mag -? Ein Revolutionär würde das glaube ich Weichkochen und oder Erpressung nennen. Ein Jurist Nötigung. Der Betroffene eine Riesen Sauerei. Einfügung: Mein Kaffee ist an dieser Stelle kalt geworden und ich beschließe das Cafe zu verlassen da höre ich vom Nebentisch …(hier wird die Thematik Ausbildungsplätze Visa und HIV behandelt. …O-Ton …na dann Sperren wir alle Grenzen, lassen keinen mehr rein, vielleicht noch einen Oester- reicher und dem geben wir noch mal eine Chance. Hammerhart, nicht älter als sagen wir mal 16/18, die Kid´s sind drauf heute. forget it… Fakt ist, Deutschland wird umgebaut, vom Einsamen, in Teilbereichen weit über Europa hinaus noch Spitzenlöhne zahlenden Standort – und angepasst an die uns umgebenden Niedriglohnländer Sind in den nächsten 5 Jahren nahezu 80 % aller Löhne und Gehälter der BRD auf ein Globales Niedrig - Lohn Niveau angepasst wird auch der Standort Deutschland für Investoren aus Polen Russland China Indonesien Japan usw. usw. interessant. Beispiel gefällig: Addidas oder Nike Schuhe müssen dann nicht mehr in Indonesien oder China für $ 2.90 gefertigt werden um sie dann auf dem Weltmarkt zwischen $ 80.00 und $ 120.00 auf der anderen Seite der Welt verkauft zu werden. Wobei wir jetzt außer Acht lassen dass selbst in diesen Billiglohnländern die Gehälter schleppend gezahlt werden. Wenn dann nämlich überall die gleichen Bedingungen herrschen Deutschland endlich angepasst und in der Riege der Billiglohnländer aufgenommen dann, ja dann kann für den Markt welcher sich bis dahin zum Teil selbst geregelt hat, fast wieder Vollbeschäftigung herrschen und die Globalisierung ist einen gewaltigen Schritt weitergekommen. Visa spielen dann keine Rolle mehr. Ach ja, und wenn dann noch ein paar Teutonen in die Welt hinausziehen wird es irgendwann nach 2040 nur noch eine Globale Lebensform/Rasse geben. Die bekommt dann spätesten 3020 ein gewaltiges Problem, doch das ist nicht das Thema hier… Also, das war doch jetzt ganz einfach oder? Noch nicht überzeugt? Reden wir darüber!

Oliver Etzel

Arbeitgeber aus dem Ausland anlocken, z.B. geringe Steuern. Unternehmensgründer ermuntern, bspw. 5 Jahre keine Steuern zahlen, wenn Arbeitsplätze geschaffen wurden. So funzts

Jürgen Bühler, Ostfildern

Weniger Gesetze (Kündigungsschutz, Ladenschluß, Umweltschutz, Mitbestimmung etc.) Mehr Freiheiten für Handwerk und Unternehmen, weniger Steuern und Sozialabgaben. Mehr Optimismus und Glauben an die Zukunft Deutschlands, mehr Eigenverantwortung, weniger Bevormundung des Bürgers.

J.T. Buchlow,Köln

An den Zahlen kann man kaum was ändern. Diese Arbeitsplätze sind weg und bleiben weg. Die Politik kann daran auch nichts ändern,egal ob Schwarz, Rot, Grün, Gelb wie auch immer. Die Kaufleute und Mananger haben das sagen und deren Soziale Einstellungen zu sich selbst sind ja bekannt. Haben die einen Betrieb vor die Wand gefahren können Sie mit 5,2 Mio. Euro nach Hause gehen und geniessen Ihren Lebensabend. Wo kann man da von Lösung sprechen. Die Mananger haben dann nur ein wie wird das Geld mehr wert? Sie gegen bestimmt nicht das Risiko ein in die Deutsche Wirtschaft mit Ihrem eigenen Geld zu Investieren,oder?

Jürgen, Neunkirchen am Brand

Die Länge der Probezeit nicht gesetzlich begrenzen. Nur wer Mitarbeiter wieder loswerden kann, stellt auch kurzfristig ein. Arbeit ist genug da, wie man an den immer mehr werdenden Überstunden sieht!

Gerd Mayer

Sehr geehrte Stern Redaktion Ich schlage vor das von den realen 7 Millionen Arbeitslosen mindstens 5,5 Millionen auswandern.Dann hätten wir nur noch 1,5 Millionen Arbeitslose.Angenommen alle würden nach Spanien auswandern, dann hätten die den schwarzen Peter.Oder auch Saisonarbeitskräfte zum Erdbeer oder Mandarinenpflücken.Wenn das nicht geht, könnte man auch eine "Arbeitslosenabschiebung" in Betracht ziehen....

Mayer Martin 73432 Aalen

Senkung der Sozialbeiträge durch Verzicht von versicherungsfremden Leistungen von jetzt ca.42 % auf ca. 32%. Die gekürzten 10% aufteilen in 4% Arbeitgeberentlastung (Lohn)6 % verbleiben als Lohnzuwachs(Arbeitnehmer). Ergebnis globale Wettbewerbsvorteile der Unternehmer und steigende Binnennachfrage

Thomas, Kornwestheim

Die Gewinne der Unternehmen z.T. auch unter den Mitarbeitern verteilen - mit einer Bedingung: Das Geld darf nicht angelegt, sondern muß binnen X-Wochen ausgegeben werden! Natürlich sollten möglichst viele Firmen da mitmachen. Konsum!!!

StefaNo; Stuttgart

Es heisst dass der Staat mit den Steuergesetzen von 2000 60 Mia mehr Steuereinnahmen hätte. Also als erstes die Steuergesetze wieder so einrichten das "Spielgeld" in die Kassen kommt. Zusammen mit Subventionsabbau und Einsparungen in den Systemkosten ( wir können uns keine Pseudobundesländer mit teuren Landesparlamenten leisten, von der Effektivität her ganz zu schweigen) könnte man langfristge und sinnvolle Arbeitsplätze schaffen.z.B Altenpflege. Hartz IV zieht auch ca. 7 Mia Kaufkraft aus dem Binnenmarkt...

Thor Heidelberg

Zuerst sollte man die Politiker rauswerfen und in Ländern, die noch einen Sklavenmarkt haben verkaufen, damit sie wieder mal etwas Realität schnuppern können. Problem: Die will eh keiner haben, aber Altlasten sind immer ein Problem, was man aber nicht scheuen sollte in Angriff zu nehmen. An deren Stelle sollten Arbeitslose eingesetzt werden, die wissen was es heisst für einen realistischen Lohn zu arbeiten. Damit währen nicht nur einige Arbeitslose weniger, sondern die Ausgaben für Gehalt an Politiker würden rapide fallen. Zum anderen sollte man diejenigen hinter den Politikern herschicken, welche sich selbst ihre Gehälter und Bezüge erhöhen können und dabei auch noch Mass und Anstand verlieren (Betonung liegt auf Anstand, da masslose Erhöhungen ausbleiben würden, falls Anstand vorhanden währe, aber der scheint unter dem vielen Geld begraben zu sein), so z.B. Vorstände von Krankenkassen, um bei einem aktuellen Beispiel zu bleiben, Manager und ähnlich realitätsfernes Volk. Dadurch würden wiederum Arbeitsplätze frei, die ebenfalls mit Arbeitslosen zu relistischen Gehältern besetzt werden könnten. Da aber nicht soviele Politiker und Manger in der ganzen Galaxie rumlaufen wie es Arbeitslose gibt (währe auch sehr traurig) könnten nun die Exarbeitslosen, die nun in den Positionen der Politiker und Managern sitzen, die Grundlagen für einen Abbau der Arbeitslosigkeit schaffen. Die würden Sicherlich was tun, da sie wissen, wie elend Arbeitslosigkeit ist und ebenfalls wissen was auf sie zukommt, wenn sie nix schaffen (siehe Politiker und Manger etc.), im Gegensatz zu unseren sehr satten, realitätsfernen und teilweise extrem bornierten Politikern, die zur Zeit keinerlei Folgen für ihr tun zu fürchen brauchen. Gut, wenn sie scheitelhoch im Mist versinken treten sie halt zurück, aber finanziell ist der Bock lebenslang fett. Ich denke im Grundsatz ne brauchbare Idee, aber sicherlich noch ausbaufähig Holdrijo oder so ähnlich an alle da drausen, denkt mal drüber nach wo und wie ihr lebt und was für Möglichkeiten euch dieses unseres Land zu bieten hat.

claus brandt, remagen

Nichts, die arbeitslosigkeit ist systemimmanent, da Arbeitskräfte , betriebswirtschaftlich gesehen, lediglich Unkosten sind. Das ist der große Denkfehler der Marktwirtschaft, in einer begrenzten Welt gibt es eben kein unbegrenztes, ewiges Wachstum. Die Marktwirtschaft ist darauf ausgelegt Arbeitslosigkeit zu produzieren, denn mit minimalen Mitteln soll maximaler Ertrag erzielt werden. Neue Gesellschaftsmodelle müßten entwickelt werden, dass ist m. E. die einzige Chance, aber kein Verantwortlicher traut sich der Bevölkerung die problematik einzugestehen. Es werden weiterhin Illusionen erzeugt, die gerne angenommen werden von der Bevölkerung, die immer noch zu glauben scheint, Politik könne auch nur einen Arbeitsplatz schaffen.

Gerd Maurer - Mandlbachtal

1. Wesentliche Minimierung der Schwarzarbeit (privat und gewerblich) 2. Wesentliche Anhebung des Bildungsniveaus 3. Elitenförderung 4. Konsequente Rückführung derjenigen Ausländer welche unsere Sprache und Schrift nicht in einem vorgeschriebenen Zeitraum erlernen. Ebenso derer, welche nicht in einem vorgewschriebenen Zeitraum einen Mindest bildungsstand nachweisen können.

Rolf Bachmann, 99734 Nordhausen

radikale Senkung der Arbeitszeit z.B um eine Stunde täglich ohne Lohnausgleich, würde schlagartig den Bedarf an Arbeitskräften steigern (im Bsp. auf 12,5%),damit dasselbe Betriebsergebnis erzielt werden kann! Oder z.B. anstatt 3x8 Stunden im Schichtsystem, 4x6 Stunden Arbeitszeit, könnte eine komplette Schicht mit neuen Mitarbeitern tätig werden. Das Geschwätz vom Wirtschaftswachstum, kann die Probleme auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr lösen! Alles Gute!

Torsten, Ruhrgebiet

Provokante Grätchenfrage ... ;) DEN Tip wird es wohl kaum geben, ansonsten dürften so ziemlich sämtliche bis dato mit der Materie beschäftigten Fachleute ihren Hut nehmen ... Aber wie wäre es einmal mit einer "Umstrukturierung der Gesellschaft"? Es wird ja ohne jeden Zweifel von vielen hingenommen, daß es Lebensgemeinschaften gibt, in welchen beide Partner berufstätig sind - gleichzeitig aber die Zahl der LGs steigt, in denen keiner einen Arbeitsplatz hat. Wie schon ein ehemaliger Professor (VWL) so schön (sinngemäß) sagte: "es gibt immer nur eine max. mögliche Anzahl an Arbeitsplätzen". Und solange es gefordert & gefördert wird, daß Arbeitsplätze abgebaut werden (fördert u. a. den Aktienkurs; positive Effekte auf das rating; etc.), so wird es wohl kaum zu einer wirklich spürbaren Veränderung kommen. Trotzdem noch einen schönen Tag

Michael Herms, Gammelby

1. Abschaffung des Flächentarifvertrags 2. Abschaffung des Kündigungsschutzes 3. Abschaffung der Mitbestimmung 4. Radikale Steuersenkung Diese 4 Entscheidungen führen zu Investitionen und somit zu mehr Wachstum. Mehr Wachstum führt zur Vollbeschäftigung.

Maintal

Die Unternehmen durch niedrigere Steuersätze stärken aber nur gegen die Zusage, dass dadurch Arbeitsplätze geschaffen werden (Mind. 10% der bestehenden Belegschaft). Die Lohnnebenkosten müssen unbedingt gesenkt werden! Vorallem sollten die Politiker die Hände aus den Taschen nehmen und überhaupt mal etwas tun!

Gebhardt Rehau

Man gebe den Politikern meinetwegen das doppelte, jedoch das doppelte des DURCHSCHNITTSEINKOMMENS der deutschen Bevölkerung. Da zählt jeder Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger dazu. Genau so gehe man mit den Pensionen vor. DANN kann man erwarten, dass die Strategien und der Ehrgeiz der hohen Herren auch "die da unten" berücksichtigen. Jeden Arbeitslosen mehr merken sie am eigenen Geldeutel.

Claudia Dittmar - Wangen im Allgäu

Anstatt Stellen abzubauen mehr Stellen in den Betrieben,Dienstleistungsunternehmen, Altersheimen usw. schaffen. Wenn mehr Menschen Arbeit haben, ist auch wieder mehr Geld vorhanden und die Kaufkraft erhöht sich. Das verdiente Geld fließt zurück in die Betriebe etc. - ergo erhöht sich der Umsatz und somit der Gewinn. Der Betrieb usw. ist saniert - die Leute wieder Kauffreudiger und die Wirtschaft wieder gesund. Das einfachste wird meistens nie wahrgenommen oder von den Vorständen boykottiert - der Gewinn in die eigene Tasche könnte ja kleiner als üblich ausfallen und ein Döschen Kavier weniger im geldgierigen Schlund landen.Siehe jetzt die Krankenkassenvorstände. Anstatt den Gewinn/ Überschuss an die Ärzte und Patienten weiterzugeben, landen sie mal wieder in den Vorstandstaschen.

Heid, Hamburg

Unsere Politiker offensichtlich nichts !

Michel Rahm

Wahrscheinlich nichts, da sämtliche Massnahmen hierzu dermassen tiefgreifend sein müssten, dass sich niemand bereit erklären würde, diese auch zu tragen und an ihnen festzuhalten. Das Einzige was helfen *kann*, ist massiv ansteigender Konsum, da Konsum Arbeitspläze schafft. Da man zum konsumieren allerdings zuerst mit jammern aufhören müsste, wird auch dies demnächst wohl nicht geschehen.

Gernot Schmidt, Postfach 1132, 04501 Delitzsch

Gegen die Massenarbeitslosigkeit gibt es keine Patentrezepte und die Lösung des Problems wird wohl nur Schritt für Schritt erfolgen. Beginnen könnte die Politik z.B. damit, die Regeln für öffentliche Ausschreibungen zu ändern. Nicht mehr das billigste Angebot, das das "Auspressen" der Subunternehmern durch die Auftragnehmer - gerade in der Baubranche -begünstigt und forciert, sollte genommen werden, sondern das Angebot, das im Mittel zwischen dem günstigsten und dem teuersten (nach herausrechnen der Extremwerte)liegt.

Sven Niederkrome, 28832 Achim

Grundvorraussetzung ist im Moment wohl ohne Frage die Zusammenarbeit von Regierung und Opposition. Insgesamt gilt folgendes als unausweichlich für eine Verbesserung. Bürokratie muss abgebaut werden, nicht wachsen. Vertrauen zu Neueinstellungen muss geschaffen, nicht zerstört werden. Eine deutliche Vereinfachung des Steuerrechts ist zu verwirklichen, nicht zu zerreden. Die Wende wird nur durch neue Politik gelingen und zwar nur durch eine Parteiübergreifende Zusammenarbeit und nicht durch durch Rot/Grün alleine.

Rainer, Heidelberg

M.E. ist der Neoliberalismus, der in den Siebzigern des letzten Jahrhunderts begonnen hat eine Hauptursache der Massenarbeitslosigkeit. die Politik ist national gesehen machtlos. Konzerne bestimmen mit ihrer Produktionspolitik unde ihrem maßlosen Gewinnstreben das Wohl der Bevölkerung. Bei Exportrekorden kann es der Wirtschaft ja nicht so schlecht gehen. eine Lösung ist nur dann möglich, wenn man bescheidener in den Vorstandsetagen wird. Nicht nur der massenweise Absatz von Produkten, die billig im Ausland produziert werden und damit die Gewinnsteigerung der Aktionäre fördern, sondern sich auf das beschränken was möglich ist. Weniger ist manchmal mehr.eine gleichmäßige Verteilung der Geldressourcen an alle, damit der Absatz und damit der Umsatz im Binnenmarkt gestärkt wird.

FB aus A

Sich von der Vorstellung befreien das es den Unternhmen gut gehen müßte und man diese entlastet. Unternehmen geht es nur gut solange diese Kunden haben unabhängig von der Steuer und Abgabenlast. Die Mehrzeahl der Kunden sind Arbeitnehmer und Anverwande aber auch Hartz IV geschädigte. Angemessene Löhne und eine gewisse Planbarkeit des Lebens sind unverzichtbar für einen angemessen Konsum. Solange man an der Kundschaft spart gibts auch keine neuen Arbeitsplätze.

H. Terwelp, Moers

Wir haben 7 Millionen Minijobber in Deutschland. Wäre es verfehlt, daß Politker verlangen, daß aus diesen 7 Millionen Kleinstarbeitsplätzen wenigstens (oder auch nur) 1 Million richtige Versicherungspflichtige Arbeitsplätze für Arbeitslose gemacht werden? Und wie macht man das? Zum Beispiel durch Erhöhung der Abgaben auf Minijobs (z. Zt 25% statt der 45% bei regulären Jobs). Oder man macht sie steuerpflichtig für den Arbeitnehmer (alle Berufstätigen können nebenbei bei einem anderen Arbeitgeber einen Zweitjob machen, und das Einkommen ist steuerfrei - Überstunden beim eignen Arbeitgeber sind dagegen voll abgabenpflichtig - das ist doch Unsinn. oder man beschränkt die Anzahl der Minijobber pro Betrieb auf 2. ab 3 Minijobbern ist zu verlangen, daß jemand versicherungspflichtig eingestellt wird. Oder ...

Stefan Idel

Arbeit in der BRD sichern, bessere Vermittlung und flexibele Arbeitnehmer die auch bereit sind sich zu qualifizieren.

chris berlin

man sollte lieber fragen was man gegen die gier des menschen tuen kann dann würde es keine arbeitslosigkeit geben.....

Johann Brandt, Bremen

Arbeitzeit verkürzen Nach 40 Berufsjahre die Leute in rente schicken Überstunden verbieten

Walter, Dormagen

Man halbiert die Politikergehälter wegen Untätigkeit (da sie keine Leistung erbringen!), nimmt Ihnen Chauffeure und Luxuskarossen weg, auch ihr Essen müssen sie wieder selbst bezahlen, keine Sondervergütungen mehr, und schwupp - schon reicht das Geld wieder um viele kleine Leute einzustellen, die nicht nur reden sondern auch arbeiten - für das Volk! Die Unternehmen verpflichtet man, gestaffelt nach Umsatz, zu einer Mindestanzahl an Arbeitnehmern.

B. Hilsebein, Rottendorf

Die Beiträge der Arbeitsgeber zu den Sozialkosten nicht mehr vom Lohn der Mitarbeiter, sondern vom Umsatz abhängig machen (nach Abzug der direkten Lohnkosten). Danach würde es für die Arbeitgeber immer teurer werden, je mehr sie mit immer weniger Menschen erwirtschaften. Und Unternehmen, die relativ wenig mit vielen Mitarbeitern erwirtschaften, würden entlastet.

Wolfgang Kressbronn

eine der schwierigsten fragen die hier jemals gestellt wurde. Das Problem selbst ist die Gewinnoptimierung der Betriebe. Genauer, der Wille der Firmeninhaber ihre Profite in die Höhe zu treiben. Das wird in der Industrie hauptsächlich durch Automatisierung erreicht die dann wiederrum Arbeitsplätze kostet. Folglich müsste es Betriebe geben die nicht ausschliesslich daran Interresiert sind die Kassen der Inhaber zu füllen sondern die ihre Aufgabe darin sehen Menschen zu beschäftigen. Es müssten also Betriebe sein deren Organisationsform nur dem Wohl der Firma selbst(deren Existenz) und damit dem Wohl der Mitarbeiter dienen. Leider wird sich kaum ein Geschäftsmann finden der in so einen Betrieb investieren würde. Folglich müsste ein solcher Betrieb von den Mitarbeitern selbst gegründet werden und ähnlich wie ein Verein geführt werden. Zielsetztung ist somit das Wohl der Firma an für sich und derer Mitarbeiter und nicht das Wohl der Geschäftsleitung.

Jan Siorak, Frankfurt

5 Prozent Arbeitslosigkeit sind natürlich. Wie man den Rest beseitigen kann, da sind sich sogar die besten Volkswissenschaftler uneinig. Grundsätzlich gilt: effektive Nachfrage erhöhen, Bildungsinvestitionen verstärken, Arbeit für Unternehmer billiger machen(siehe USA), um im globalen Wettbewerb konkurrieren zu können.

Agnetha, Berlin

Oh ja, Her Clement wäre auch froh, wenn ihm da jemand die richtige Antwort einflüstern würde....

Henrik Braun, Khon Kaen, Thailand

Vorab: Ein Patentrezept habe ich auch nicht. Ich gehe aber mal davon aus, dass unser Land erheblich ueberbuerokratisiert ist. Ich glaube viel mehr Leute koennten sich z.B. selbststaendig machen, wenn es nicht von unsinnigen Verordungen und behoerdlicher Abzocke wimmeln wuerde. Zum Zweiten werden ja auch groessere Vorhaben grundsaetzlich erstmal behindert: Warum faehrt der Transrapid in China (die haben dort noch die Frechheit, dass in ihren Parteizeitungen als eigene Entwicklung hinzustellen) und nicht z.B. zwischen Muenchen und Hamburg oder Aachen und Frankfurt/Oder? Wir haben einen komplett aufgeblaehten Offentlichen Dienst, aber spaetestens in ein paar Jahren kaum noch Mittelstand. Wie kann es zudehm sein, dass Manager von Grosskonzernen, wenn sie Mist bauen, auch noch - auf Deutsch gesagt - den Arsch vergoldet bekommen? Geld, welches eigentlich den Aktionaeren gehoert, bzw. Mitarbeitern, die ihre Arbeit anstaendig machen. Weiterhin habe ich das Gefuhel, dass dieses Problem von unseren Politikern zwar gesehen wird, man sich aber aus parteitktischen Gruenden viel lieber blockiert als zusammen zu arbeiten. So, nun genug schwadroniert, mit freundlichen Gruessen, Henrik Braun

Wilhelm Böcker, Neuer Wall 50, 20354 Hamburg

ein riesenproblem der arbeitslosigkeit wird durch unsere banken erzeugt. wir haben im dez.2004 in der hamburger innenstadt einen Augenoptikbetrieb eröffnet( 6Arbeitsplätze -2 Ausbildungsplätze). unsere Hausbank-die Commerzbank hat, trotz solventer Sicherheiten, keine Finanzierung gegeben. Gespräche mit der Hamburger Bank - seit Ende Oktober - brachten noch nicht einmal einen Dispositionskredit bis zum heutigen Tage. Nur weil wir mit Mühe und Hilfe unserer Lieferanten in der Lage waren, das Objekt zu starten, haben wir es geschafft. Böcker Schursch Die Optiker, Wilhelm Böcker

Meven, Tornesch

Was man tun kann??? Eine Möglichkeit die schnell wirkt, wäre es für Firmen erhöhte Anschreibungen auf Personalkosten einzuführen. Wenn Firmen in Ihren Bilanzen oder Gewinn/Verlustrechnungen höhere Abschreibungen auf Personalkosten als die tatsächlich anfallenden Personalkosten ansetzen dürften, würde der Anreiz zum Personalabbau verringert bzw. der Anreiz zu Neueinstellungen erhöht werden. Diese erhöhten Abschreibungen würden zudem den Cash-flow und damit die Liquidität und Eigenkapitalquote der Unternehmen verbessern. Zudem bestände die Möglichkeit die Abschreibungssätze für einzelne Personengruppen (z. Bsp. Auszubildende) zu staffeln. Diese Abschreibungsmöglichkeit kann nur für in Deutschland bilanzierende Unternehmen und für in Deutschland einkommensteuerpflichtige Personen gewährt werden, wodurch der Anreiz Gewinne ins Ausland zu transferieren vermindert würde. Die sich evtl. ergebenden Steuermindereinnahmen auf der Unternehmensseite würden durch höhere Lohnsteuereinnahmen mehr als kompensi! ert werden. Weiterer Vorteil diese Abschreibungssätze bräuchten nicht von der EU genehmigt werden, noch müsste ein neues Gesetz eingebracht werden, wie bei Steuersatzänderungen. Weiterhin wäre es sinnvoll eine stärker Gewinn-/Verlustabhängige Entlohnung der MItarbeiter der Unternehmen einzuführen. Realität ist doch bereits heute, daß untervertragliche Regeln bei Verlusten oder drohendem Arbeitsplatzabbau vereinbart werden können (siehe Opel, Siemens, VW, u.a.). Warum wird aber dann nicht gleich eine Koppelung mit dem Ertrag vereinbart, so daß die Mitarbeiter auch im Erfolgsfall Anteil an den Gewinnen haben. So würde eine stärkere Flexibilisierung der Personalkosten erreicht und damit verbesserte Reaktionsmöglichkeiten der Unternehmen auf Konjunkturschwankungen. Der Druck zu Entlassungen würde gemindert werden. Diese beiden Massnahmen allein würden die Massenarbeitslosigkeit signifikant reduzieren, da es sich für die Unternehmen lohnen würde Personal einzustellen. Auf die richtig gesetzten Anreize kommt es an, nicht neue Reglementierungen und Strafandrohungen (z. Bsp.Auszubildenden-Abgabe). Grüße F.M., Tornesch

Sander Beck, Leimen

Globalisierung ist eben ein wenig Mathematik. Unter solchen Vorzeichen triffy man sich am KGN "kleinsten gemeinsamen Nenner". Wie sollte es auch anders sein. Auch sind in einem Land eben viele Leute nur zu einfacheren Arbeiten geeignet. Wer mental nur "Fritten" braten kann wird sich nur schwer gegen "europäische" Billiganbiter durchsetzen können. Sollen wir also die etwas minder Bemittelten in das Ausgleis schicken und durch sich billig anbietende Dämliche zu ersetzen. Grosseuropa sei Dank . . . wie ist es uns doch gut gegangen. Beck Sander

Nick, Bad Abbach

An alle Arbeitslosen in Deutschland: Sobald es wieder wärmer ist, fahrt nach Berlin und demonstriert!!! Demonstriert NICHT, weil diese Regierung in ihrer gesamten Amtszeit nichts getan hat um die Wirschaft anzukurbeln - daran war die Oposition durch ihre Blockadehaltung auch Schuld. Ihr müßt demonstrieren, wegen all der politischen Entscheidungen, Reformen und Maßnahmen, die die Wirtschaft ausbremsen - da hatte sie anscheinend weniger Gegenwind durch die Opposition gehabt. Dass fehlendes Wirtschaftswachstum mit steigender Arbeitslosigkeit streng verknüpft ist, zeigt sich seit Jahrzehnten. In Deutschland fehlt die Binnennachfrage. Der Export läuft gut, weil alle Länder um uns herum ein gutes Wirtschaftswachstum haben. Die Politik der SPD/Grüne hat seit ihrer Regierungsübernahme begonnen, den Deutschen Bürgern systematisch Geld zu entziehen. Deshalb fehlt jetzt den Bürgern das Geld. Deshalb schrumpft unsere Wirtschaft gemessen an der Inflation. Deshalb gehen so viele Jobs verloren. Da ist das Prinzip, den Benzinpreis jährlich mit steigendem Ökozuschlag zu verteuern - einfach so - weil es der Natur schadet, Auto zu fahren. Das eingenommene Geld kommt aber nicht der Natur zu Gute, sondern verschwindet im Staatshaushalt! Geld das den Konsum ankurbeln könnte, wird einfach konfisziert. Das gleiche gilt für Strom, Gas und bald auch Flug-Kerosin. Seht euch das Dosenpfand an: Lebensmittelketten wurden gezwungen, sich teure Automaten anzuschaffen, um zurückgegebene Flaschen zu sortieren. Wer glaubt, das diese Kosten nicht an den Verbraucher weitergegeben werden? Auf wessen Gehaltsliste steht Herr Trittin? Auf eurer nicht. Diese Regierung hat es erlaubt, dass zwei der drei größten Energiekonzerne in Deutschland fusionieren durften. Damit wurde der Grundstein zu derzeitigen Preistreiberei der Stromkonzerne gelegt. Des weiteren ist die finanzielle Förderung der Windenergieanlagen und Windparks zu nennen. Außerdem müssen die Stromkonzerne diesen Strom zu gesetzlich vorgeschriebenen und überhöhten Preisen abkaufen. Die Windenergie wird aber in einem INDUSTRIE-STAAT niemals Atom-, Kohle- und Wasserkraftwerke ersetzen können. Ein Industriestaat hat einen gleichmäßigen Strombedarf, der sich nach der TAGESZEIT richtet und nicht nach dem WETTER. Strom je nach Wetter gibt es vielleicht im Land der Hobbits: "Leute kommt ich koche euch was - der Wind weht gerade." Die Windenergie-Industrie (Also die, die solche Anlagen bauen) wird auch niemals ein Wachstumsmotor werden. Denn wenn der Atomausstieg vollzogen ist, dann wird es in Deutschland keine Industrie mehr geben. Die These von Hrn Trittin, dass durch die Windenergie auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden, ist Augenwischerei. Diese Art des Stromes (schwankend, je nach Wetter), ist industriell nicht nutzbar. Anstatt von den Europäischen LKWs Maut zu kassieren, schafft es unsere Regierung, ein Millionen teures System entwickeln zu lassen, und während dieser Zeit die Maut für 1 1/2 Jahre auszusetzen. Auf manchen Autobahnen kann man auf der rechten Spur kaum mehr fahren, weil einerseits die schweren LKWs den Asphalt zerstören, andererseits das Geld fehlt um die Straßen zu reparieren. Und der zuständige Minister ist nach diesem Versagen immer noch im Amt. Das tolle Mautsystem, das er entwickeln ließ wird eines Tages uns alle schröpfen. Die Maut-Gelder fließen zum Teil ans Firmenkonsortium. Uns fehlt das Geld. Die Firmen schaffen mit derart gewonnen Geldern aber keine Arbeitsplätze in Deutschland, sondern verlagern weitere Werke ins Ausland, weil die Produktion bei uns zu teuer ist. Die OBUs werden im billigen Ausland montiert. Nicht zuletzt auch durch die Verlängerung der Spekulationsfrist wurde Wirschaftswachstum abgewürgt. Große Firmen bekommen finanzielle Mittel nur über die Börse. Dazu müssen Menschen Aktien kaufen. Nur in einer Atmosphäre des Börsenbooms gehen neue Firmen an die Börse, sind dann mit ausreichend Kapital ausgestattet und schaffen wirklich neue Arbeitsplätze. Durch die Verlängerung der Spekulationsfrist auf 1 Jahr besteht wegen der Gewinnsteuer keinerlei Aussicht auf guten Gewinn. Deshalb wird in Deutschland auch niemals ein Börsenboom einzetzen, solange diese Regierung an der Macht ist. Durch die Kürzung der Eigenheimzulage wurde ebenfalls kein einziger Job geschaffen, sondern Geld gespart. Das war nicht grundsätzlich falsch. Es hat aber trotzdem nicht zu neuen Arbeitsplätzen geführt, sondern welche in der Bauwirtschaft vernichtet. Was dieser Regierung anzulasten ist, ist die absolut einseitig gegen Wirtschaftsaufschwung gerichtete Politik. Jagt diese Regierung aus dem Amt! Ihr seit genug, um ganz Berlin zu blockieren! Erzwingt eine Lockerung der wirtschaftlichen Gängelung - für mehr Arbeitsplätze!

Frank Schlammer, Ankara / Türkei

Da gab es mal vor vielen vielen Jahren die Idee einer Maschinensteuer. Diese Idee kam auf, als man die fortschreitende Automatisierung noch als Segen empfand und an die Verantwortung der Unternehmen glaubte. Global eingeführt, mit Sicherheit DIE LÖSUNG. Aber dazu bedürfte es starker Gewerkschaften, die ebenfalls global Zusammenarbeiten und weitsichtiger Politiker. Beides leider ein Traum. So wird uns nichts anderes übrigbleiben als uns ausbeuten zu lassen. Vom Staat, wie von den Unternehmen. Das, was wir jetzt erleben, wird erst der Anfang sein. Wie weit das gehen kann, können wir in den Geschichtsbüchern lesen. Dann wissen wir, was uns noch alles bevor steht. Armut - Krieg - Elend Ade Du schöne Welt

Julian Sulikowski, Lübeck

Ich meine die totale Liberalisierung des gesammten Wirtschaftsraumes in Deutschland! D.h. Geschäfte sollen die Möglichkeit haben 7 Tage die Woche und 24 Stunden geöffnet zusein; staatliche Betriebe sollten privatisiert werden etc. Einfach FDP wählen! ;D

Martin Altmeier, St. Ingbert

Steuern und sonstige Abgaben senken, damit Deutschland wieder für Firmen interessant wird. Ökosteuer, Dosenpfand, LKW Maut - diese unselige Abzockerei kommt derzeit als Bumerang zuück, und keiner will das wahrhaben. Die Grünen sollte man wegen ihrer Strassenräuber-Mentalität in die Wüste schicken. Und, ist noch niemand auf die Idee gekommen das die Visa-Affäre vielleicht gar keine ist, sondern das ganze von langer Hand vorbereitet worden ist um billige Arbeitskräfte ins Land zu holen ?

Joern Lutat, Mettmann

Massenarbeitslosigkeit ist überflüssig. Es fehlt nur die richtige Menge Geld an der richtigen Stelle. Wenn 5 Millionen Menschen nichts zu tun haben und gleichzeitig unsere Schulen verrotten und unsere alten Menschen nicht mehr richtig versorgt werden, dann ist ein Fehler im System. Es ist genügend Arbeit für alle da. Aber es fehlt das Geld, um die Menschen mit Arbeit zu versorgen. Der EURO ist leider als Globalisierungswährung als Konkurrenz zum Dollar geschaffen worden. Soziale Aspekte haben dabei keine Rolle gespielt. Für diese Aufgaben fehlt jetzt Geld (EUROs). Gegen fehlendes Geld kann man aber etwas tun. Zusätzliches Geld schaffen, dass den EURO gezielt ergänzt. Komplementärwährung sind ein derartiger Lösungsansatz. Zusätzlich zum Euro schafft man eine regionale Zweitwährung mit gemeinnützigen Schwerpunkt, um die Arbeitlosen zu beschäftigen und soziale Herausforderungen zu meistern. Erste Versuche in den 30er Jahren in Wörgl in Österreich waren da sehr ermutigend. Auch heute gibt es wieder Inititiativen (ca. 40) in ganz Deutschland, die über den ungewöhnlichen Weg einer Zweitwährung die wirtschaftlichen und sozialen Probleme abmildern wollen. Spannende Links zum Thema: www.bertaler.de www.regionetzwerk.de

Alexandra Müller, Höxter

Es würde sicherlich helfen, wenn die großen Unternehmen / Konzerne aufhören würden, immer mehr Stellen abzubauen und den Beschäftigten immer weniger Geld für ihre Arbeit zu zahlen, nur damit einige Reiche noch reicher werden bzw. zugunsten von Konzerngewinnen und Shareholder Value. Solange alle Angst um ihren Arbeitsplatz und immer weniger Geld in der Tasche haben, gibt keiner mehr Geld aus als nötig, solange wird der Konsum nicht steigen, solange wird es keinen Aufschwung und auch keine neuen Arbeitsplätze geben.

H.L:ausWB

Freiwirtschaft !!! (dazu muß man sich aber damit beschäftigen und sie nicht permanent ignorieren )

Shamil, Elvenheim

Die Gehälter gerecht aufteilen! (Wenn ich sehe dass verschiedene Leute in einem Bürostuhl einer Bank tausende von Euros einkassiert...) So bleibt auch wieder was für andere, und es können mehr Leute eingestellt werden!

Nico, Chemnitz

Freiwirtschaft!

Philip Winkler, Rheda-Wiedenbrück

Arbeit gibt es genug in Deutschland, man sollte den Arbeitslosen arbeit aufzwingen damit sie nicht ganz verwahrlosen und damit vielleicht den Schritt machen die Arbeitslosen von ihrer "faulen Einstellung" etwas weiter zu entfernen. Sie bekommen dadurch möglicher weise die Motivation auch für einen besseren Lohn mehr machen zu wollen.

Martin Decker, Georgsmarienhütte

1.Rot-grün abwählen! 2.Faktor Arbeit billiger machen durch z. B. Erhöhung der Mehrwertsteuer und gleichzeitige Senkung der Sozialversicherungsbeiträge. 3.Investitionen fördern durch z.B. Leitzinssenkungen Bürokratieabbau Subventionsabbau 4.Schwarzarbeit massiv bekämpfen. 5.Arbeitszeiten flexibler gestalten. z. b. Jahresarbeitszeiten. 6.Einführung eines freiwilligen Sabbatjahres: 1 Arbeitsloser erhält für 6 Monate bis zu 1 Jahr einen Arbeitsplatz. Der Arbeitslose erhält genau das Gehalt des Arbeitnehmers. Der Arbeitnehmer mit gesichertem Arbeitsplatz erhält eine Vergütung in Höhe des Arbeitslosengeldes. 7.Lohnfortzahlung im Krankeheitsfall nur für 2 Wochen durch Arbeitgeber, danach solidarische Finanzierung. 1 Karenztag einführen. 8.Zuzug von Ausländern begrenzen. 9.Bildung allgemein, Fortbildung, Weiterbildung fördern.

Jürgen Weidensteiner, 08427 Fraureuth

Was kann man gegen die Massenarbeitslosigkeit tun? Man könnte sehr viel tun! 1.Ein Umdenken in der gesamten Gesellschaft wäre erforderlich. 2.Die maßlose Profit- und Geldgier in der gesamten Gesellschaft sollte der Verantwortung für die Schwächsten, also auch der Arbeitslosen, weichen. Beispiel: Die DB muss sich „gesundschrumpfen“, um an die Börse gehen zu können. Was ist wichtiger, der Börsengang oder das Schicksal der entlassenen Menschen? 3.Der Staat sollte sich durch seine „Reformen“ das Geld nicht dort holen, wo schon am wenigsten ist, sondern bei den Reichen und Superreichen, wo Millioneneinkommen und Millionenabfindungen Normalität sind (z.B. Ron Sommer, Esser, Laurenz Meyer und viele, viele andere Manager, Künstler, Sportler etc.). Beispiel: Warum werden die Beitragsbemessungsgrenzen für die „Besserverdienenden“ (nicht für die Unternehmen) nicht z.B. um das Doppelte erhöht? Es würde nur die Reichen treffen, die dann aber immer noch mehr hätten als der „Kleine Mann“ und der Staat hätte mehr Geld zu Verfügung. 4.Die Unternehmen sollten nicht versuchen, mit dem geringsten Personalbestand und häufig unbezahlten Überstunden dass maximale Ergebnis zu erzielen sondern Leute einstellen, ordentlich bezahlen und die Frage nach den hohen Personalkosten auch für die Einkommen der Manager stellen und nicht nur für die Arbeiter und Angestellten. 5.Regierung und Opposition sollten sich endlich zusammensetzen und „Nägel mit Köpfen“ machen und sich nicht ständig gegenseitig mit Vorschlägen und Ablehnungen zu beschäftigen. 6.Die Leute an den Schalthebeln von Politik und Wirtschaft sollten nicht abgehoben von der Wirklichkeit in unserem Lande agieren, sondern die Sorgen und Nöte des „Kleinen Mannes“ ernst nehmen und in deren Sinne handeln. 7.Im Vordergrund sollte immer der Mensch und nicht das Geld, der Profit stehen!!! Man könnte noch viel mehr aufzählen, aber ich bin der Meinung, dass das alles sowieso ignoriert wird und verpufft. Jürgen Weidensteiner Dorfstraße 26 d 08427 Fraureuth jwbei@arcormail.de

peter lanowski

wählen

19% , Dortmund

In schlechten wirtschaftlichen Zeiten waren Kriege das Allheilmittel. Doch seit der Bombe fällt dies als Lösung weg. Hartz4 zeigt einen anderen möglichen Weg. Lasst die Massen verhungern ( gesundschrumpfen ).

Karl-Heinz Hesse - Lange Str. 21 - 34454 Bad Arolsen

Keine soziale, - sondern sozialistische Marktwirtschaft ist die Lösung. Aber Gott bewahre und vor den USA!

Winston Smith, Berlin

Die Gesetze zum Abbau des Sozialstaates rückgängig machen, um den Leuten die stärker gewordene Zukunftsangst zu nehmen. Nur dann entsteht wieder Konsumfreude und Binnennachfrage

Martin Licher, Bremen

1) ALG, Sozi auf ein absolutes Minimum reduzieren. (-> zum Leben zu wenig ...) 2) Schaffung von mehr geringbezahlter Dienstleistungsjobs, deren Nutzung sich auch "Normal"-Verdienende leisten koennen, z.B. Haushaltshilfe. Hilft das nichts, dann Big-Brother Grossstadt mit 5 Mio Einwohnern gruenden.

Frank Großmann

Es muss das Monopol deutscher Banken auf die Vergabe von staatlichen Fördermitteln gebrochen werden. Privatbanken wie auch Sparkassen sin nicht interessiert staatliches Geld an Existenzgründer weiterzuleiten. Das widerspricht jeglicher Marktwirtschaft. Sie wollen ihre eigenen Produkte an Bürger verkaufen. Mittellose Existenzgründer gehören zu einer Kategorie Mensch welche bei Banken nicht einmal ein Konto erhalten.

Martin Hoffmann, Aachen

Auf jeden Fall keine "Beschäftigungstherapie" (ABM und sonstige künstlich geschaffene Jobs) einsetzen - das hält nämlich nur solange bis dem Staat endgültig (und dann für wirklich längere Zeit) das Geld (das AAA-Rating) ausgeht. Wollte man allen 5,2 Mio AL für ein Jahr einen Stelle mit einem monatlichen Einkommen von 1500,- verschaffen so bräuchte man die Summe von 12*1500*5,2 Mio = 93,6 Mrd Euro. Was würde wohl geschehen, wenn man in diesem Umfang Unternehmenssteuern senken würde ? Der misstrauische Bundesdeutsche würde natürlich sagen, dass sich "die Wirtschaft" das Geld in die Tasche steckt. Und wenn nicht ??? Dann würde bei uns womöglich wieder mehr investiert!

Matthias Ahues, Vechta

Arbeiten

Norbert P. Dippel, Sachsen

Ruestungsindustrie aufbauen, Europa in einen Krieg stuerzen - das hat schonmal funktioniert.

siegfried-helbing@gmx.de

Ich bin Jargang 1935.Ich muss heute feststellen,wir sind eine charackterlose gesellschaft b.z,w. volk geworden.das geht aber durch das gsamte volk.man kann nur noch staunen wenn ein ackermann bei seiner bank vorzugsaktien kaufen kann,und innerhalb von tagen millionen.gute macht.

Nensemanne, Hong Kong

MIt der naechsten Rechtschreibreform (oder Rechtschreibunreform) heimlich still und leise das wort "Massen" aus dem Duden streichen - schwupps - weg isse.

marcS, Berlin

Freiwirtschaft. Alles andere funktioniert nicht.

Oliver Scheb, Lohr a. M.

Meines Erachtens nach hat eine Senkung der Unternehmenssteuer nur bedingt Erfolgschancen, viele Unternehmen haben Rekordgewinne und schaffen trotzdem keine neuen Arbeitsplätze. Besser fände ich es die Lohn- / Einkommensteuer zu senken um die Binnenkonjunktur anzukurbeln. Mehr Geld in der Tasche der Bürger = Mehr Geld zum Ausgeben. Ferner sollte versucht werden ausländische Unternehmen zum investieren in Deutschland zu gewinnen. Eine weitere Hilfte wäre es die Bürokratie zu vereinfachen. So könnte es auch einfacher sein ein neues Unternehmen zu gründen.

Ernst Schwefer 52062 Aachen

Unsere Infrastruktur verkommt und Millionen arbeitsfähiger Leute sitzen rum und beziehen Stütze. Das Arbeitslosengeld geht OK, dafür haben die Leute bezahlt aber weiteres Geld gibts nur gegen Leistung. Das fängt bei der Parkreinigung an und hört bei der Kinderbetreuung auf. Wir können nicht weitere Milliarden für nix in die Sozialsysteme pumpen nur weil sich Sozialpolitiker profilieren möchten oder Sachbearbeiter keine Lust haben, sich mit Hilfeempfängern rumzuärgern. Die Sozial- und Arbeitsgesetzbücher gehören auf den Umfang einer Kladde reduziert und die Vertragsfreiheit auf dem Arbeitsmarkt muß wieder hergestellt werden. Geschieht das nicht, und zwar bald, wird die Bundesrepublik unausweichlich der Kranke Mann Europas.

Hans (Berlin)

Um die Arbeitslosigkeit zu senken, sollten wir freiwirtschaftliche Reformen machen. In ganz Deutschland entstehen schon Regionalgelder nach freiwirtschaftlichem Vorbild, da wir davon ausgehen das die Politik in unserem Land handlungsunfähig ist. In Chiemgau existiert das bisher am besten laufende Regionalgeld, das nachweißbar regionale Arbeitsplätze schafft wärend das Großkapital nach China geht. In Berlin ist auch gerade ein Regionalgeld entstanden, das sogar vom Bundestagspräsidenten eingeweiht wurde. Hans

Norbert Wiersbin, Rheine

Das Problem der Massenarbeitslosigkeit ist nicht neu: Bereits unter der sozial-liberalen Koalition des Helmut Schmidt ("Schmidtschnauze") überschritt die Zahl der Erwerbslosen locker die Millionengrenze, ab da: Tendenz steigend. Die anschließende sechzehnjährige Dynastie des Helmut Kohl (in Koalition mit den immer exzessiver zu „Neoliberalen“ mutierenden Wendehälsen aus der FDP) vertiefte erwartungsgemäß die Kluft zwischen Arm und Reich und „kultivierte“ die Marke der Arbeitslosen nachhaltig um die 4 Mio. (Hier stellt der aufmerksame Beobachter im Übrigen schnell fest, dass diejenigen, die die wirtschaftliche „Kompetenz“ bis heute für sich beanspruchen („Leistung muss sich wieder lohnen...“, G. Westerwelle) und schon wieder damit drohen, Regierungsverantwortung übernehmen zu wollen, am längsten eben diese „Verantwortung“ für die steigende Ausgrenzung von Millionen von Menschen aus dem Erwerbsleben tragen.) Kohls großer Fehler war es m. E. darüber hinaus, die Kosten der Wiedervereinigung zu großem Teil über die Sozialkassen statt über Steuern zu finanzieren. Diese Politik hat nachweislich dazu beigetragen, den Faktor Arbeit (die Lohnnebenkosten) zu verteuern. Gleichzeitig wurde und wird Druck auf abhängig Beschäftigte und Nichtbeschäftigte ausgeübt, sie verzichten in den letzten beiden Dekaden vielfach auf reale Einkommenszuwächse, während das „soziale Netz“ immer dünner wird, sprich der „kleine“ Beitragszahler bei steigenden Zwangszahlungen immer weniger Leistungen erwarten darf. (habe gerade 47jährig, nach Ausbildung und über 25jähriger Berufstätigkeit meinen vorläufigen Rentenbescheid erhalten. Habe darauf verzichtet, mich aus dem Fenster zu stürzen, wohne im EG) Unternehmens- und Kapitalsteuern, Erbschaftssteuern...seit vielen Jahren rückläufig, lese ich immer wieder (auch in „unverdächtigen“ Publikationen), Körperschaftssteuer über Jahre bei Null. Kapitalflucht! (nicht nur Schumi lebt nicht nur in der Schweiz). Vier Prozent der Bevölkerung verfügen über 50 % des Vermögens. (da bleibt ja für 96% immerhin noch 50%, sag ich mal so ganz ohne Dreisatz) Ich lese von „Politikern“ und „Managern“ die doppelte und dreifache Gehälter kassieren (und in jüngster Zeit sogar öffentlich darüber diskutieren, ob es die Etikette zulässt, Geld zu kassieren, ohne eine Leistung dafür zu erbringen), Jahresgehälter in teilweise zweistelliger Millionenhöhe wie selbstverständlich beanspruchen, dabei Arbeitsplätze abbauen, Menschen systematisch ausgrenzen (dem Markt sei’s geschuldet) und darüber lamentieren, ob es den Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern nicht viel zu gut gehe, man „Anreize“ schaffen müsse (die haben den Namen „Hartz“ bekommen - arme Anreize), - „nehmt ihnen die Knete, gebt uns noch mehr“ – dabei die Nachfrage vernachlässigt, die Bildung, die Infrastruktur, die Partizipation riesiger menschlicher „Ressourcen“ – im Land der Dichter und Denker... Wir stellen fest, seit ca. 30 Jahren wird der Riss in dieser Gesellschaft immer tiefer. Dabei ist dieses Land durchaus reich, reicher alles die allermeisten dieser Welt, wir spielen in der „Exportliga“ in all diesen Jahren ganz oben mit. Auch in 2004 erzielten die DAX-Unternehmen exorbitante Gewinne, deutsche Technik und deutsches Know-how ist weltweit gefragt. Allein, die Verteilung dieses Reichtums ist in eine dramatische Schieflage geraten. Hier und nur hier liegt auch der Schlüssel zur Lösung des Problems. Während wenige Vermögende teilweise schon sechsstellige Beträge an Zinsgewinnen pro Tag einheimsen, ohne dafür „die Knie krumm gemacht“ zu haben, fristen Hartz- Beglückte ein Leben am gesellschaftlichen Rand und dürfen dankbar dafür sein, ein „Angebot“ als 1€-Jobber zu erhalten. Vieles ist in den Jahren auch gut gelaufen. Die Technologie hat sich entwickelt, körperliche Kraft wird zunehmend entbehrlicher. (mein Vater hat noch mit `nem Presslufthammer im Kohleflöz gelegen und dafür viel zu früh mit seinem Leben bezahlt.) Die Menschen in unserem Land könnten sich vermehrt auf unsere eigentliche Ressource und ihre Entwicklung konzentrieren: eben die Menschen und ihre intellektuellen, sozialen und kulturellen Fähigkeiten. Doch der Verstand scheint auf der Strecke zu bleiben, auch diejenigen, die heute meinen, grenzenlos immer mehr für sich beanspruchen zu müssen, sollten sich doch fragen, wer ihnen morgen noch den „Maybach“ wartet, Haus und Hof sauber hält, die Einkäufe erledigt und die verkommenen Kinder im Zaum hält, ihnen eines Tages auch den Arsch abwischt... So long...

Friedrich Baumann, 88145 Opfenbach

Massenarbeitslosigkeit scheint periodisch immer wieder aufzutreten und hat deshalb wohl mit unserem Wirtschafts- und Geldsystem zu tun. Dafür spricht, dass alle Maßnahmen, die bisher dagegen unternommen und diskutiert wurden, längerfristig nichts bewirkt haben und auch nichts bewirken werden, wie inzwischen jeder Bürger mit halbwegs klarem Bewusstsein, unschwer bemerkt haben dürfte. Wir müssen also schauen, wo hat unser System einen Fehler. Was ist es, was unsere Wirtschaft nur dann funktionieren und Arbeitplätze erhalten bzw. schaffen lässt, wenn permanentes Wachstum gegeben ist? Es gibt jedoch nirgends in der Natur ein permanentes Wachstum. Jede Pflanze, jedes Tier und jeder Mensch beendet irgendwann einmal sein Wachstum, lebt aber trotzdem weiter, wieso nicht auch die Wirtschaft? Man sollte doch meinen, dass bei einem Null-Wachstum und gleichbleibender Bevölkerungszahl, auch die Arbeit gleich bliebe. Bei einem in sich harmonischen Wirtschaftsgeschehen könnte es jedenfalls nicht anders sein. Was stört also diese Harmonische Ordnung? Bei genauem Hinsehen entdecken wir folgendes: 1. Die Unternehmen wollen immer mehr Gewinn erwirtschaften; dazu werden immer mehr Arbeitsplätze wegrationalisiert oder ins Ausland verlagert. 2. Durch die Zinswirtschaft erfolgt eine permanente und immer rasantere Vermögensumverteilung von unten nach oben. Das Geld, das die ärmeren Bevölkerungsschichten damit verlieren und somit weniger ausgeben können, sammelt sich bei den Reichen an, die diese immensen Kapitalzuwächse gar nicht ausgeben können, bzw. in anderen Ländern ausgeben. Damit entsteht eine immer größere Geldknappheit. Um die Gewinnmaximierung und andauernde Vermögensumverteilung zu verhindern, müssten meines Erachtens folgende Maßnahmen getroffen werden: 1. Bargeld (einschließlich kurzfristige Bankeinlagen) müssten besteuert werden. Dies hätte den Effekt, dass a) Geld nicht hehortet und somit dem Kreislauf nicht entzogen, sondern sofort reinvestiert würde. b) Die Unternehmen ihre Politik nicht mehr auf Gewinnmaximierung ausrichten würden, sondern eher auf nachhaltigen Produktabsatz. c) Das reinvestierte Kapital würde augenblicklich zu mehr Arbeitsplätzen führen. 2. Die Besteuerung von Arbeit (Lohnsteuer) müsste drastisch gesenkt und dafür eine Maschinensteuer eingeführt werden. Außerdem müsste auf alle Produkte aus Niedriglohnländern eine Steuer in Höhe der Lohnunterschiede erhoben werden. Ich denke dass alleine diese beiden Maßnahmen im Wesentlichen ausreichten, um die Arbeitslosigkeit in kürzester Zeit vollkommen zu beheben. Das Interessante dabei ist, dass die Maßnahmen den Staat überhaupt nichts kosten würden, sondern im Gegenteil, zusätzliche Steuern in die Kassen spülten. Hier stellen sich nun zwei berechtigte Fragen: 1. Wieso wird diese einfache und problemlose Geld- und Steuerreform nicht umgehend eingeführt? 2. Wer hat Interesse daran, dass alles beim Alten bleibt? Die Antwort darauf kann nur lauten: Die Superreichen sind die einzigen Profiteure des bisherigen Systems. Also sind sie es, die auf die Politiker, die Wirtschaftswissenschaftler und die Medien einen derart massiven Druck ausüben, dass diese nicht den Mut aufbringen, die erforderlichen Reformen durchzuführen, bzw. vorzuschlagen (Wissenschaftler) oder zu unterstützen (Medien). F. Baumann

Reinhard-Dietmar Sponder, Dachau bei München

Die Geschichte lehrt uns, dass ein zweigeteiltes Geldsystem wahre Wunder in Sachen Wohlstand und damit auch Arbeitsplätzen wirkte: Da gab es die übergreifende Währung à la Euro und regionale Währungen in Klöstern, Städten, Grafschaften, die nur für den raschen Warentausch, aber nicht fürs Horten des Geldes gedacht waren. Sie hielten die Wirtschaftskraft in der Region und verhinderten einen Abfluss dorthin, wo die höchsten Zinsen geboten wurden. Diesen raschen Warenaustausch erreichte man durch eine Art Umlaufgebühr. Sie wurde meist nach einem Jahr fällig. Stichwort Brakteaten-System! Für zwölf alte Brakteaten gab es neun neue. Damit waren die Leute gezwungen, ihren Geldschatz nicht zu vergraben, sondern schnell wieder auszugeben. Außerdem wurden damit auch gleich die Steuern mit abgegolten. Als diese Brakteaten galten, blühte Europa. Es wurden allein in Deutschland rund 700 Städte gegründet, zahlreiche Kathedralen gebaut und dem einfachen Volk ging es im Schnitt mindestens so gut, wenn nicht besser als im Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Nur will man das heute gar nicht mehr wahrhaben und spricht vom angeblich so finsteren Mittelalter. Zinsen gab es damals also nicht. Kunststück, das war ja im Christentum ursprünglich genauso verboten wie in der jüdischen oder mosaischen Religion. Aber im Mittelaltern pflegten sich die Menschen mehr an moralische Maßstäbe (damals der Kirche) zu halten als heute in unserem aufgeklärten wissenschaftlichen Zeitalter. Erst als man durch die Fugger und Welser u.a.m. die Brakteaten ab- und die zinseszinsgebundene Geldwirtschaft einführte, nahm der Wohlstand der breiten Bevölkerungskreise wieder ab und die sozialen Auseinandersetzungen zu. Stichworte: verarmte Ritter und Bauernkriege. Dass solch ein Geldsystem mit Umlaufsicherung auch in der Neuzeit und nicht nur im Mittelalter funktionierte, zeigen Beispiele aus Japan, Amerika und Europa. Nur setzt das ein völliges Umdenken bei der gesamten Bevölkerung voraus. Denn jede/r hat Angst, sein/ihr angespartes Vermögen zu verlieren, wenn er oder sie keine Zinsen mehr dafür erhält. Doch 80 Prozent der Bevölkerung zahlen beim gegenwärtigen Zinseszinssystem mehr über die in allen Gebühren, Steuern und Waren-Preisen versteckten Zinsen als sie für ihre kleinen Guthaben erhalten. Wer jedoch die Dinge nach dem Motto "weiter so wie bisher" einfach laufen lässt, riskiert nur neue soziale Unruhen (siehe Hartz-IV-Demos in 2004 als unbedeutender Vorgeschmack) bis hin zu Bürgerkriegen. Aber wahrscheinlich braucht man ja deshalb die ständig verschärfte Überwachung des Bürgers, damit man uns, das Volk, auch dann noch in Schach halten kann, wenn man uns den letzen Cent aus der Tasche gezogen, den Staat total überschuldet und den sozialen Frieden endgüpltig beerdigt hat. Nur was wollen die Geldbesitzer letztlich tun? Wollen sie das Volk erschießen, wenn das Volk nichts mehr zu beißen hat und deshalb auch nichts mehr verlieren kann? Dann wird es radikal, wie uns die Geschichte immer wieder bewiesen hat. Stichworte: Französische Revolution, Kommunismus usw. Doch wer will das? Ich zum Beispiel sicher nicht. Und so werden wahrscheinlich die meisten Menschen denken. Also wäre doch die Umstellung auf ein umlaufgesichertes zinsloses Geld letztlich auch für die superreiche Oberschicht das kleinere Übel, denn reich ist sie ja schon und müsste nicht einmal befürchten ihren Reichtum durch einen Umsturz à la Russland 1917 zu verlieren. Das würde die Zyklen unterbrechen, nach denen auf eine Aufbauphase nach totalem Zusammenbruch (Europa nach dem zweiten Weltkrieg) wieder die Verschuldungsphase (weltweiter Ist-Zustand) folgen muss, in der immer nur die wirklich reichen etwa 200 Familien der minimalen Oberschicht gewinnen und der Rest verliert. Meist geht man von 20- bis 60-Jahres-Zyklen aus, die abhängig von der Höhe des geforderten Zinses sind. Übrigens zum Abschluss noch ein Beispiel, das unser krebsartig ungesundes, ja tödliches Wachstumsprinzip in der Zinseszinswirtschaft weltweit beleuchtet: Hätte Josef, der Vater von Jesus, zur Geburt seines berühmten Sohnes nur einen einzigen Pfennig für fünf Prozent Zinsen angelegt, wären das heute 143 Milliarden Goldene Erdkugeln. Das verdeutlicht gut genug, wie widersinnig und auch gefährlich unser heutiges Geldsystem ist. Es MUSS zusammenbrechen, denn es kann aus sich selbst heraus nicht überleben. Nur kein Mensche weiß, ob das morgen oder in zehn Jahren sein wird. Denn nur Kriege, Katastrophen und soziale Revolutionen können jenen, die rechtzeitig aus den Aktien und Bargeldguthaben aussteigen und beispielsweise in Landbesitz und Sachwerte gehen, beim nächsten zyklischen Zusammenbruch einen Gewinn bescheren, während alle anderen verlieren. Jetzt bin ich gespannt, ob Sie sich trauen, diese ungewöhnliche Denkweise zu veröffentlichen und wenn ja, ob sich sarkastische Kommentare darunter oder darüber finden! Mit freundlichen Grüßen Reinhard-Dietmar Sponder

W. Seibt

WEG MIT DEM ZINS und das Geld muss im Wert abnehmen (6% im Jahr) und wird somit in den Umlauf GEZWUNGEN. Geld ist da, Produktionsmittel sind da, Arbeitsplätze (wenn auch leer) sind da, NUR DER GELDUMLAUF ist ins Stocken geraten, und zwar wegen der ZINSEN! NUR DER GELDUMLAUF ist ins Stocken geraten, und zwar wegen der ZINSEN, die wir zahlen müssen, 150 MILLIONEN EURO ZINSEN PRO TAG! Der Zins ist der Krebs einer jeden Wirtschaftsform

Köhler, Wolfgang Bamberg

Was die Vergangenheit eindrucksvoll beweist: In der Region "Deutschland" ist aus geographischen, ökonomischen und biologischen Gründen menschliches Leben nur möglich, wenn regelmäßig durch Kriege o. ä. große Teile der Bevölkerung entfernt werden. Leider.

A. Schymik , Dormagen

Dazu gibt es warscheinlich genausoviele Vorschläge wie es Arbeitslose gibt. Ich empfele die Subventionen abzubauen, die Sozialabgaben zu senken und als ausgleich die Einkommenssteuer zu erhöhen. Das endlastet die Unternehmen und sollte zu mehr arbeit führen.

poisson, heidelberg

Ist doch klar: Massenjobs anbieten...

Gerd, Krugersdorp

Da läuft ja schon seit Jahren eine konzertierte Aktion von Wirtschaft und Politik (Opposition wie Regierung - weswegen Wählen auch nicht hilft). Man könnte nur fordern, daß der Prozeß drastisch beschleunigt wird: Deutschland muß, um international konkurrenzfähig zu werden, schleunigst in ein Billiglohnland umgewandelt werden. Die Politik kümmert sich um das Soziale Netz, das dringend an die zu erwartenden Löhne angepaßt werden muß, und die Wirtschaftsbosse tragen ihren Teil dazu bei, indem sie den Arbeitsnehmern mit der billigen Konkurrenz im Ausland drohen. Alles das geschieht ja schon regelmäßig. Was Sie dazu beitragen können? Geben Sie den hinhaltenden Widerstand auf! Es hat ja doch keinen Zweck. Nur schade, daß sich zum Beispiel die Mercedes-Arbeiter nun keinen Benz mehr leisten können und so die Umsätze zuurückgehen. Von den Hartz-IV-Empfängern wollen wir hier mal noch gar nicht reden. Vielleicht kommen wir dann ja bald an einen Punkt, wo "Bundeskanzler" ein Ein-Euro-Job wird. Dann brauchen die Banken sich auch keine Gedanken mehr zu machen, wie sie die vielen unproduktiven Privatkunden loswerden. Ob das dann wohl auch einen Einfluß auf die Vorstands-Einkommen haben wird? Man könnte natürlich auch einen anderen Ansatz versuchen: Die Unternehmenssteuern werden nicht wie gefordert gesenkt, sondern drastisch erhöht. Dafür gibt es dann Sonder-Abschreibungen für einheimische Arbeitsplätze (unter "einheimisch" müssen wir wohl "EU-weit" verstehen, damit es legal bleibt.)

Patrick, Remscheid

Da gibts vieles Für mehr Arbeitsplätze sorgen (z.B. im Dienstleistungssektor. Lohn Einsparungen für alle, damit andere auch Beschäftigung erhalten. Die Faulheit aus den Leuten prügeln, die arbeiten könnten, es aber nicht tun. Die nächste Große Seuche oder den nächsten großen Krieg abwarten... das schafft Arbeit, traurig wie es ist!

Der Kriegstreiber

Einen Weltkrieg beginnen! Auch danach gibt es dann mehr als genug Arbeit! Ganz zu schweigen von den vielen freigewordenen Arbeitsplätzen!

Claus Gmeiner, München

Verstärkt auf Regiogelder, Tauschringe und andere alternative Währungen setzen, um den Abfluss des Kapitals aus der Region und damit von den kleinen Firmen weg zu stoppen. Den Transport so teuer machen, dass es sich lohnt, in jeder Stadt/Gemeinde/usw. viele kleine Läden um die Ecke zu haben. Die dann nicht von den großen Supermarkt-Ketten kaputt gemacht werden. Damit werden dann mehr Bedienungen usw. gebraucht. Sehr stark darauf achten, nur Naturkost-/Bioprodukte aus der Region zu kaufen. Damit werden die kleinen Bauern aus der Region gegenüber den subventionierten Großbauern konkurrenzfähig. Wenn eine Firma ins Ausland gehen will, soll sie die von ihr versiegelten Böden in Deutschland renaturieren müssen. Das macht den Export von Arbeitsplätzen in Ausland extrem teuer. Ökosteuer auf Primärenergie-Verbrauch (Erdöl, Erdgas, Uran, Plutonium, usw.) statt auf Endenergieträger-Verbrauch. Keine Ausnahmen für Verbraucher von viel Energie. Auch keine Ausnahme von Flugbenzin. Einführung der Tobin-Steuer sowie Besteuerung von Kapital (Der menschlichen Arbeitskraft werden gegenwärtig 67% aller Abgaben (Steuern und Sozialversicherungsbeiträge) aufgebürdet. Dagegen werden Umweltverbrauch und Kapital mit jeweils 8% nur in geringem Umfang zur Finanzierung der Kosten des Gemeinwesens herangezogen. Bei Berücksichtigung des auf die Arbeitskraft entfallenden Anteils der Mehrwertsteuer errechnet sich sogar eine Belastung von 75%.) Durch die letzten beiden Punkte verbunden mit einer Absenkung der Steuern auf menschliche Arbeit lohnt es sich nicht mehr, Leute auszustellen und dafür z.B. Roboter zu beschäftigen.

Daniel, Frankfurt

Ganz einfach. Es müsste Cannabis legalisiert werden. Dies hätte zur Folge, das zum Einen neue Arbeitsplätze geschaffen werden würden, zum Anderen würde der Verwaltungsaufwand der Behörden (Polizei, Gerichte) abnehmen. Dadurch würden die öffentlichen Kassen nicht nur entlastet werden, es würden durch Steuern etc. sogar noch Gelder eingenommen, die dann in entsprechende Maßnahmen (v.a. Bildung) investiert werden können. Gerade bei der Bildung sollte der Staat nicht weiter streichen, denn sie ist Fundamentales Element unserer Gesellschaftsordnung. Je höher die empirische Qualifikation einer Gesellschaft, desto höher auch das Volkseinkommen. Manchmal habe ich das Gefühl, der Staat ist darauf aus, das Volk "dumm" zu halten.

Elmar Cùs, Graz - Österreich

Eine kleine Korrektur des Steuersystems würde genügen, die Massenarbeitslosigkeit abzubauen. Derzeit werden die Unternehmen UNABHÄNGIG VON DER ZAHL DER BESCHÄFTIGTEN besteuert. Dadurch hat weder der Abbau von Mitarbeitern steuerliche Nachteile, noch die Neueinstellung von Personal steuerliche Vorteile. Wenn man nun bedenkt, wozu viele Unternehmen bereit sind, um Steuern zu sparen(Caymans, Sell-And-Lease-Back, etc.), liegt es auf der Hand, wie die Lösung aussehen muss: Man muss lediglich den Unternehmern bei der Gewinnbesteuerung einen Steuernachlass gewähren, der porportional zu den Sozialabgaben für ihre Beschäftigten ist. Somit also die BESCHÄFTIGUNG von Mitarbeitern BELOHNEN. Dafür hebt man Basisbesteuerung für Unternehmen ein wenig an, um den Staatshaushalt nicht zu belasten. Solchermaßen entsteht quasi eine Steuerprogression bezogen auf den Unternehmensgewinn PRO MITARBEITER. Firmen mit viel Gewinn und wenig Mitarbeitern könnten dadurch zwar abwandern, weil sie von der Anhebung der Basisbesteuerung betroffen sind, dafür wird aber der STANDORT für personalintensive Unternehmen INTERSSANTER, weil für sie die Steuerlast sinkt. Anders ausgedrückt: "Der einfachste Weg für ein Unternehmen, Steuern zu sparen muss über die Beschäftigung von gut bezahlten Arbeitnehmern führen" mail to: Elmar.cus@telering.at

Jürg Schwaller Luzern / Schweiz

Würde Europa konsequent beschliessen, einen Grossteil der Energieversorgung auf alternative Quellen zu verlagern, könnten hunderttausende von Arbeitsplätzen jeder Qualifikation sofort geschaffen werden, mittel- und langfristig würden Millionen von Arbeitskräften europaweit in der Energiebereitstellung beschäftigt werden. Noch wäre Zeit, sich auf ein Leben ohne grosse Abstriche und eine gut funktionierende Wirtschaft nach dem Öl vorzubereiten.

Erich Honecker, Wandlitz

Die BRD umbenennen: Ich will meine "DDR" wieder haben. Autobahnen hat der Hitler schon gebaut, also denke ich an eine Mauer.. Mit sozoalistischem Gruss. E.H.

Riffraff, Butzbach

Jeder Maßnahme, der den Faktor Arbeit billig macht und Produkte im allgemeinen teuer. zB anheben der Mehrwertsteuer auf über 30%, keine Subventionen mehr (radikaler Schnitt), keine Werbungskosten mehr absetzbar, dafür keine Lohnnebenkosten mehr, stattdessen sollen Arbeitnehmer steuerlich absetzbar sein. Das würde auch Schwarzarbeit uninteressant machen. Arbeitsämter werden zudem nur noch auf die Kernaufgabe Arbeitslosengeld reduziert. Jobvermittlung wird privatisiert, Fortbildungsmaßnahmen fallen ganz weg.

K.Pfarr, Muenchen

GEWINNMAXIMIERUNG abschaffen !

Cornelia Burkhardt,117Moo3 Koh Chang,23170 Trad, Thailand

In dem man den Status wirklich wichtiger Berufe wie Landarbeiter aller Richtungen wieder aufwertet und besser bezahlt. Das wäre ein Markt für unheimlich viele Arbeitskräfte die im Freien gesunde Arbeit machen würden und gesunde Nahrung pflanzen und ernten.

Harald Mittmann, 37213 Witzenhausen

Gegen die Massenarbeitslosigkeit hilft nicht Hartz IV, sondern mehr staatliche Investitionen, sowie eine stärkere Binnennachfrage durch Beteiligung der arbeitnehmenden Bevölkerung am Wirtschaftswachstum. Lohnverzicht und längere Arbeiszeiten verschärfen nur die derzeitigen Probleme und führen zu mehr Arbeitslosigkeit und zur Verarmung breiter Bevölkerungsschichten. Das führt zu immer geringerem Konsum und zur Auszehrung der sozialen Systeme. Mehr Geld in den Taschen der Verbaucher schafft dagegen eine höhere Nachfrage nach Gütern und kurbelt die Wirtschaft an. Eine erhöhte Binnennachfage führt mittelfristig (1-3 Jahre)zu mehr Arbeitsplätzen und somit zu einer wesentlich geringeren Arbeitslosenquote. In 5-10 Jahren könnte die Rezession mit gutem Willen überwunden werden. Die derzeitige neoliberale Politik macht nur die Reichen immer reicher und die konsumwilligen Verbraucher kaufkraftbedingt immer schwächer. Leider wird der Arbeitnehmer in Deutschland nur als Kostenfaktor betrachtet und als Konsument ausgeblendet. Daher wird sich in den neoliberalen Betonköpfen der neuen Gottes "Profit und Gewinn" weiterhin durchsetzen. Soziale Marktwirtschaft was war das noch?

Schmarotzski Berlin

Mein 10 Punkte-Plan : 1. D-Mark wieder einführen 2. Arbeitslosengeld verdoppeln 3. Kindergeld pro Kind 500 € 4. Abschaffung der Alkohol&Tabaksteuer 5. Keine Miete mehr für Wohnung 6. Kostenlose Mobilität 7. Arbeit nur für Willige 8. Stundenlohn nicht unter 20 € 9. Wochenarbeitszeit 25 St. 10.Die Grauen Panther wählen Oder als Altenative, Arbeitsagenturen bzw. Arbeitsämter abschaffen, die uns jeden Monat diese schrecklichen Zahlen veröffentlichen.Peace.

Meurer, Marienheide

Nichts, da die Bevökerung abnimmt sinkt auch die Nachfrage

Graml Erika Haigramstr.2 94099 Ruhstorf erikagram@aol.com

Uns den Verbrauchern, viel mehr und viel deutlicher ins Bewußtsein rufen, das man Produkte, deren Produktion in Billigländern verlagert, um sie dann in Deutschland zum Preis wie vorher wieder zu verkaufen, für die größte Gemeinhait um nicht zu sagen Bereicherung unter Vortäuschung von falschen Tatsachen wie sie schlechter nimmer geht, ist. Ist die Gewinnspanne die Risikopauschale für die Unternehmer?? Diese Gewinne sollten sie versteuern müssen und zwar gewaltig!!!!! Dann käme es zum Umdenken ob man wieder im eigenen Lande produziert oder 1000sende Kilometer umrechnet auf das eigene Konto. Das ist mühsam und das artet in Arbeit aus darum wurden es die klugen Rechner bald bleiben lassen. Am Rechnen da fehlt es sowieso. In verschiedenen Ländern Europas sind in Geschäftsverträgen die Klauseln eingearbeitet, an erster Stelle stehen bzw. sollte man bemüht sein mit innländischen Betrieben ins Geschäft zu kommen. Erst das eigenen Land dann die anderen, im Sinne der Allgemeinheit ist das sicher der richtige Weg. Müßten die Unternehmer den Markt beliefern in dem sie billig fertigen da hätten sie bald zusammen gepackt und wären alle oder fasst alle wieder hier. Zum Kaufen ihrer Produkte sind wir=die Deutschen nicht zu blöde oder doch??? mfg Graml Erika

Deutschländer

Kündigungsschutz abschaffen - Tarifverträge kündigen - Gewerkschaftsmacht beschneiden - Steuern reformieren - Kinderreichtum fördern - Einwanderung erschweren - Lehrer nicht mehr verbeamten - Bürokratie abschaffen - Volksentscheide einführen (Schweizer Modell) - Eigeninitiative und Ich-AGs fördern - Zins oder zumindest Zinseszins abschaffen - Haftung für Misswirtschaft der öffentlichen Hand einführen - in der Schule zum Unternehmer erziehen - Subventionen restlos streichen - Arbeitslosenagentur auflösen - Eigeninitiative und Kreativität fördern - Leistungsprinzip für Beamte und Politiker einführen - Parteisekten auflösen: stattdessen nur noch Individualitäten wählen - Trennung von Staat und Kirche (www.kirchen-einsparen.de) - Zusammenlegung von Behörden - Korruption und Verschwendung der öffentlichen Hand (Politiker) bestrafen - bei Budgets des Staatshaushaltes zulassen, dass sie nicht ausgeschöpft werden müssen (ohne dass deshalb im Folgejahr Mittel gekür! zt werden) = so wird gespart!

Ahmet, Hamm

Sämtliche Import-Produkte von Firmen, deren Ursprung in Deutschland liegt oder die die Produktion verlagert haben, so extrem² versteuern (bei Zigaretten klappt das ja auch!;)), daß sich die Produktion in Billiglohn-Ländern nicht mehr lohnt. Es kann nicht sein daß im Billiglohn-Land hergestellte Opels oder VW's, Telefone/Handys etc. genausoviel kosten als wären sie hierzulande produziert!

Nick, Bad Abbach

Nichts kann man tun. Viele Politische Dummheiten haben die Arbeitslosigkeit immer mehr steigen lassen. Das geht so weiter bis zum Zusammenbruch des ganzen Politischen und gesellschaftlichen Systems. Das ist wie mit Geld: Man kann es leicht verspielen, aber wenn es weg ist kann man den Prozess nicht mehr umkehren. Nur die nächste Generation hätte die Möglichkeit, mit geringerem Risiko auf Arbeitslosigkeit ins Berufsleben einzutreten, aber dazu wären Kraftanstrengungen im Bereich der Ausbildung/Schulbildung nötig. Unser Politisches System tut hier aber nichts entsprechendes - es wird dem Lauf der Dinge überlassen. Statt dessen werden von den Auszubildenden Finanzielle Kraftanstrengungen verlangt, die natürlich das gegenteil beiwrken werden. Die Durchschnittliche Ausbildung wird schlechter statt besser. Nick, Bad Abbach

Francke, Magdeburg

Immer daran denken: Henry Ford als Erfinder des Fließbandes und der Rationalisierung erkannte schon vor einem Jahrhundert, dass "Autos keine Autos kaufen" können und erhöhte die Löhne seiner Fließbandarbeiter anstatt sie wie heute in die Langzeitarbeitslosigkeit zu entlassen. Henry Ford erkannte die Tatsache, dass Löhne und Gehälter nicht nur Kosten verursachen, sondern auch Nachfrage für den Konsum schaffen. Zum Beispiel für den Kauf von neuen Automobilen.

Isolde Baden, Hinterpfuiteufel

Möglichst viel Geld ausgeben, je reicher man ist/war um so besser

Stefan Wallukat ,Mannheim

Unserere Politiker werden sich erst einigen, wenn die Rekorde der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts geknackt sind! Es geht nicht um Arbeitslosigkeit sondern um Macht und die Erringung bzw. Verteidigung der Selben (siehe Kiel)! Die Zahlen sind reine Gewöhnungssache das angebliche Gemeinwohl nur Vorwand! Zu wirklicher Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg, ist noch niemand bereit. Erst wenn die sieben Millionen Marke geknackt ist wird es veränderungen geben. Ich befürchte wir stehen vor einer tiefgreifenden Zeitenwende, denn wenn Union und Sozialdemokratie wg. Machtfragen nicht zu konstruktiver Zusammenarbeit bereit sind, ist dies der Anfang vom Ende des Staates in dem ich geboren, zur Schule gegangen, und aufgewachsen bin. Unsere Gesellschaft wird weiter in zwei Lager gespalten. So schafft man nur weiter Verdruss ohne das die Probleme gelöst werden. Gerhard Schröder ist nicht nur Kanzler der SPD,sondern aller Deutschen! Tu was Kanzler! Am Ende der Weltwirtschaftskrise stand auch das Ende von Weimar! Überwindet euch und tut was für das Gemeinwohl. Das es geht zeigen viele Gute Beispiele im Land!

Aquarius, Magdeburg

1. Regeln für den An- und Verkauf von Arbeit erlassen. 2. Steuerpflicht in Deutschland für jeden Deutschen Staatsbürger, egal wo er lebt (Modell Amerika)

Stein Main, Frankfurt

Mein 10-Punkte-Programm: 1. Arbeitszeit auf 70 Stunden / Woche 2. Dax Unternehmen und Einkommen aus Kapitalerträgen nur noch auf freiwilliger, patriotischer Basis besteuern 3. Die steuerlichen Anreize für die Auslagerung von Arbeit ins Ausland müssen weiter ausgebaut werden 4. Jeder, der sich grundsätzlich dazu bereit erklärt, Arbeit zu vermitteln, wird vom Arbeitsamt pauschal mit 70.000.- p.a. subventioniert 5. Ausbau der staatlichen Bürokratie und Ausstattung mit weitreichenderen Kompetenzen bzw. mehr Personal, um eventuelle Investitionen zu verhindern 6. Nach dem Ausstieg aus der Atomenergie sollte nun der Ausstieg aus der Stahl- und Elektronikproduktion zügig vorangetrieben werden. 7. Dafür mehr Subventionen für Windräder, jeder vernünftige Mensch geht schliesslich davon aus, das der Strompreis in den nächsten Jahren um 500% steigen wird 8. Völkerrechtliche Verpflichtung der Bundesrepublik, jegliche Sozialmigranten aus allen Ländern aufzunehmen 9. Arbeitslos gemeldete Personen haben ab sofort das Recht, Kanzler oder Aussenminister bei ihren ausgedehnten Weltreisen zu begleiten, für einen pauschalen Unkostenbeitrag von 70.-, Anmeldung 7 Wochen im Voraus 10. Einführung einer Greencard für Politiker, wir müssen einfach kluge Köpfe ins Land holen, z.B. aus Österreich

axel, clausthal

weggehn von den dienstleistungen, und ueberbezahlten fuer die geselschaft unproduktiven gewerben, wie grosse teile der unterhaltungsbrangen ...

Dirk,Schimpf,Neubrandenburg

als erstes würde ich alle, aber wirklich alle staatlichen subventionen sofort stoppen, dann würde ich alle Firmen vor allem Ölmultis und Banken dazu verdonnern wenn sie gewinn machen 50% vom Gewinn zur schaffung neuer Stellen in Deutschland zu verwenden ansonsten 50% Steuern auf dn Gewinn zusätzlich erhebenund damit stellen schaffen,weiter Firmen mit sitz in Deutschalnd haben auch in Deutschland steuern zu zahlen und nich an muttergesellschaften im Ausland,und !!!!gan wichtig wer auch immer in unserem Land Stuern verschwendet hat dem würde ich mit allem hab und gut dazu verurteilen alles auf heller und Pfennig zurückzuzahlen ohne Rücksicht auf den Rang ob Politiker oder Arbeiter usw. Es bleibt ja dann immer noch Hartz4 und das sollte auch für unsere Volksvertreter endlich gelten!!!! was meinen Sie wie viele Milliarden wir dann übrig hatten und es könnte endlich jeder arbeiten ! MfG

beton, elmshorn

autobahnen bauen lassen

hans joachim szmerlowski 79650 schopfheim ha.sz@t-online.de

Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 oder 35 Stunden ,da wo möglich ,aber das Gehalt muss z.B bei 35 Stunden auch nur 35 Stunden Bezahlung und nicht wie jahrelang die Gewerkschaft gefordert hat für 35 Stunden 40 Stunden Bezahlung. Wenn die Industrie kein gross wachsendes Arbeitsvolumen hat, dann sind höhere Wochen arbeitszeiten bei gleicher Bezahlung Unsinn. Dieses pruduziert noch mehr Arbeitslose. Längere Arbeitszeit waren nach dem 2.Weltkr.sinnvoll.Es war viel Arbeitvolumen da und nicht so viele Arbeitskräfte. Heute sind viele Märkte gesättigt.Es hiess immer ,geht es der Wirtschaft gut giebt es mehr Arbeitsplätze. das Beispiel der Deutschen Bank zeigt das Gegenteil.Ethik,Moral und Wollen wäre angebracht bei Politikern ,Wirtschaftsmanagern und Gewerkschafsfunktionären.Wo ist der Runde Tisch der Vorgenannten? Ist wohl Utopie ! Es regiert die Gier auf allen Seiten.

Hendrik Liebau, Weinstadt

Deutschland muss einsehen, dass die Zeiten des großen wirtschaftlichen Wachstums einfach vorbei sind und dass man sich nicht mehr jedes jahr eine neue e-klasse kaufen kann. wir müssen uns dem östlichen standart anpassen, was arbeitszeiten und lohn betrifft manche leute machen immer mehr schulden um den wohlstand zu halten, aber irgendwann wird das nicht mehr möglich sein! also: ein mercedes hält auch 5 jahre und "Lieber weniger lohn für mehr arbeit, als gar keine arbeit"

Artur, Hamburg

Was wir wollen und täglich "gut" finden: Im Supermarkt in langen Schlangen warten - Die Ware aus Pappkartons selber entnehmen - selber wissen welche Waren wozu gut sind - vor Fahrkartenautomaten mit großem Fragezeichen stehen - auf dem Bahnhof selber auf Erkundung gehen, wo welche Züge wann und wo abfahren - die Wildblumenpracht in den städtischen Anlagen bestaunen - an Kreuzungen die Pflanzenpracht anstatt den Querverkehr studieren - das Bonbonpapier mangels Papierkörbe nach Hause tragen - die schweren Mülltonnen selber zur Straße wuchten und ordentlich am Kantstein aufstellen - mit häufig selber kenntnislosen Callcentern telefonieren statt mit dem Mitarbeiter im Hause - in Banken selber Kontoauszüge ausdrucken und das Geld selber am Automaten ziehen - in Ämtern und Behörden die eigene Lebenszeit mit Warten vertrödeln - auf Anfragen bei Versicherungen und Banken mit Formbriefen aus Textbausteinen zu leben - mit Postpaketen meilenweit zu laufen um zur nächsten Filiale zu kommen - usw. Genau so wollen wir leben!

Drister

das geld abschaffen? ;) wobei ja hartz IV ja gezeigt hat, das viele arbeitslose gar nicht arbeiten wollen! die eigentliche frage ist demnach, wieviele arbeitsplätze fehlen wirklich? und wer ist verantwortlich dafür? wer kann es beeinflussen? liegt es wirklich an der schlechten wirtschaftssituation? wer wirklich arbeiten will, kann auch arbeiten! nur vielleicht nicht das, was er gerne arbeiten würde. vielleicht sind unsere erwartungen auch einfach nur verzerrt? und die arbeitslosenversicherung ist leider auch keine versicherung gegen arbeitslosigkeit / jobverlust. dann gibt es noch die maschinen/computer. sie ersetzen uns, unsere arbeitskraft wird überflüssig. die kosten der produkte müssten sinken, die private belastung auch. wir müssten mit einem bruchteil an gehalt auskommen. leider geht diese rechnung nicht auf. WARUM NICHT? (werde es wohl mal als frage hier reinstellen müssen.)

Rita Trüffel, Mannheim

Die Bürokraten und Beamten sollten statt den Mangel zu verwalten, Produkte herstellen und vermarkten.

gregor, kichseeon

eigentlich ist die antwort ja sehr einfach, aber keiner will es ja hören und wahr haben! da gibt's mehrere punkte: 1) die bürger müßten die wahrheit über alles erfahren. und sie müßten es auch verstanden haben (größtes problem im lande!) 2) man müßte einen radikalen kurswechsel vornehmen - bisher nicht der fall (außer viel bla,bla!) 3) es müßten alle (ohne ausnahmen) mitmachen und alle gleich behandelt werden 4) man müßte die steuern senken und die staatsausgaben reduzieren 5) die bürger müßten selbst viel mehr verantwortung übernehmen - der staat müßte seine verantwortung abgeben 6) man müßte die verantwortlichen WIRKLICH mit sanktionen belangen können zur verantwortung ziehen (z.b. mit haft, geldstrafen,...) - z.b. bei steuerverschwendung! 7) es müßte ein wirklicher wettbewerb herrschen (und nicht, wie z.b. beim strom zur zeit der fall ist!). 8) das ganze system sollte einfacher und transparenter sein, damit jeder sehen kann, wie unfähig/korrupt unsere politik ist und damit jeder das system verstehen und "leben" kann. -> die leute, die dies beschließen sollten, sägen den ast ab, auf dem sie sitzen! daher wird es kaum passieren! wie gesagt, die rezepte sind schon seit jahren bekannt, aber bisher hat sich keiner von den feigen politikern dazu überwunden, ES einfach zu tun.

Schneider, Hannover

Die Globalisierung stoppen und den Kapitalismus abschaffen!

steve mütterchen, bonn!

verbot für deutsche firmen, ihre produkte im ausland produzieren zu lassen...fertig! nebenbei noch steuerflüchtlinge richtig harte strafen androhen und verfolgen, dann kommt auch wieder geld in die staatskassen. sozialschmarotzer öffentlich anprangern...alt aber bewährt.

Ralf aus Bonn

Dafür reichen 2 Dinge: 1. Weiterhin (aber noch mehr) die Statistik fälschen und 2. abwarten. Es werden immer weniger Kinder geboren, der technische Fortschritt ist nicht unendlich fortsetzbar und die Menschen (zumindest in den Industrienationen) werden immer älter. Daraus folgt, dass in absehbarer Zeit die Grenze für weiteren Stellenabbau erreicht sein wird und die restlichen Stellen für den geringen Nachwuchs fast ausreichen werden. Die Übrigbleibenden werden Altenpfleger/in.

Jutta Ahrens, Hamburg

Gar nichts. Sie wird noch schlimmer werden. Die Politiker sind nicht unfähig, sie sind hilflos. Denn wer von ihnen würde nicht gern damit punkten, die Arbeitslosigkeit zu senken? Aber in unserer neuen Welt greift die Politik nicht mehr. Die Zwänge und Fremdeinwirkungen sind so riesig, daß der Politik nur noch marginale Entscheidungen möglich sind. Die Deutsche Bank ist das beste Beispiel. Ich glaube Ackermann, daß er, um mitzuhalten, 6000 Leute entlassen muß. Das System verlangt es. Doch was ist das für eine Welt, in der 2,5 Milliarden Gewinn nicht mehr ausreichen, um seine Mitarbeiter zu halten, von Neueinstellungen ganz zu schweigen? In einer solchen Welt ist der Normalbürger verloren, ohne Hoffnung. Wir werden über die wahren Ausmaße der Ausweglosigkeit belogen und getäuscht. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer mehr auseinander, und sie wird noch größer werden. Mit Hunger-Löhnen ärmerer Länder können wir nie mithalten, es sei denn, wir versac! ken selber in Slums. Wer reich ist, wird noch reicher, der Kapitelmarkt regelt es. Wer nur seine Arbeitskraft zu verkaufen hat, darf auf die Brosamen hoffen. Noch hält das soziale Netz, aber wie lange noch? Es wird eine Katastrophe geben.Und es muß eine Katastrophe geben. Sonst wird sich nichts ändern. Die Massen, die sich wegen der Globalisierung "warm anziehen" sollen, während andere im Bikini herumlaufen dürfen, werden sich das nicht auf die Dauer gefallen lassen.

Uwe Schöttle, Karlsruhe

Die Computer auf der ganzen Welt und das Internet vernichten.

Schlauberger

1. Den Verantwortlichen aus Industrie, Wirtschaft und Politik die vier Grundrechenarten näherbringen. 2.Den Verantwortlichen der BRD erklären das man nicht spart indem man einen Kredit aufnimmt. 3. Es gab, gibt und wird auch nie Arbeit für alle Menschen zwischen 18- und 63 Jahren geben. Allerdings konnte man früher mit einem Einkommen den Unterhalt einer Familie sichern. Leider ist das heute nicht mehr möglich, auch wenn die Ansprüche keineswegs hoch sind.

uwe, duisburg

autobahnen bauen..

Martina, Landshut

Senkung der Lohnnebenkosten, Überprüfung der EU-Gesetze zum Arbeiten im "Ausland", Abschaffung der 1€-Jobs, Subventionen für den Fall, dass eine Firma nicht ins Ausland geht, keine europaweiten Ausschreibungen für Bauten im Inland

Hanns Blunck

Es ist unanständig, wenn nur Arbeitslose und Arbeitnehmer staatlichen Sanktionen unterworfen werden. Wir als Bürger haben den Staat etabliert, um Gefahren von uns abzuwehren. Die größte Gefahr für uns alle sind raffgierige Grosskonzerne und ihre Manager. Gegen sie muß der Staat vorgehen. Jedem Bürger sollte zugelassen werden zu sagen: Ich bin mit einer Alimentierung durch den Staat in Höhe der Mindestsicherung zufrieden. Ich verzichte auf Vermittlung und werde auch nicht mehr als arbeitslos gezählt. So reich ist unser Land allemal, um sich ein solches Vorgehen erlauben zu können.

M. L. Poser, London

Soziale Marktwirtschaft und Planwirtschaft koennen nicht mit einer Freien Marktwirtschaft um Arbeitsplaetze konkurrieren. Arbeitslosigkeit senken bedeuted erfolgreiche Konzepte aus Laendern mit niedriger Arbeitslosigkeit kopieren (konkret Lohnnebenkosten senken, Flaechentarifvertraege abschaffen, Arbeitszeit erhoehen, Urlaub reduzieren Macht der Gewerkschaften beschneiden). Das zu tun ist politisch unpopulaer und zeigt fruehestens mittelfristig Erfolge. Es foerdert die Kluft zwischen arm und reich, denn Arbeitnehmer werden ausschliesslich nach Leistung bezahlt. Das wiederum ist gerecht.

peterle

Es gibt reichlich Unternehmen und Banken, den es auch gut geht. Aber wonach streben die? Noch mehr Gewinne, tolle Börsendaten?! Wo bleibt deren Ethik und Verantwortung für ihre Mitarbeiter?

Gerhard Beck Esslingen

Lesen Sie das Buch von Prof.Werner Sinn "Ist Deutschland noch zu retten?" Hier wird für mich die einzig vernünftige und auch tragfähige Lösung aufgezeigt!

Thomas, Hawai'i

Man koente zum beischpiel einen grossteil der Langzietarbeitzlosen exikotiren

Sumalee Thailand

Weniger arbeiten

Jens Schuetz

Gegen massenarbeitslosigkeit hilft Massenarbeit.

Otten, Rellingen

Wir brauchen eine neues Wirtschaftssystem mit einer neuen Realethik.

Sophia Bergmann, Hamburg

Den allgemeinen Jugendwahn innerhalb des Arbeitslebens aufheben! Es ist geradezu verrückt, wegen der demographischen Entwicklung, d.h. Älterwerden der Bevölkerung und Geburtenrückgang auf der einen Seite nach Verlängerung der Lebensarbeitszeit zu rufen und andererseits Leute ab ca. 35/40 gar nicht erst mehr einzustellen. Solange diese schizophrene Einstellung den Arbeitsmarkt im Klammergriff hält, ändert sich nichts an der Massenarbeitslosigkeit. Weiterhin muß die Bereitschaft entwickelt werden, auch ganz junge unerfahrene Leute einzustellen und ihnen die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen überhaupt erst zu sammeln. Tatsächlich werden aber immer Jungsein und haufenweise Berufserfahrung gleichzeitig gefordert, auch das ein völliger Widerspruch in sich. Beide genannten Widersprüche führen zu einer enormen Streß-Belastung der Arbeitnehmer zwischen 25 und 35 sowie zu einer Ausgrenzung aller Jüngeren und Älteren, damit also zu Arbeitslosigkeit. Diese Problemlage! ist allerdings vom deutschen Arbeitsmarkt hausgemacht und weder Naturgewalt noch Schicksal. Mit freundlichem Gruß Sophia Bergman

L.St. Morter

Wie im Tierreich, der Stärkere überlebt und der Schwächere wird aufgefressen. Ehe nicht alles kaputt gehauen wird, wie vor 60 Jahren passiert, sehe ich keinen Weg, wie es aufwärts gehn soll. Ich weiß, eine unmoralisch, makabre Antwort, aber weiteres fällt mir dazu leider nicht ein.

Flor Diez Hurtado

mehr Möglichkeiten für Arbeiter und Arbeitslose schaffen, um sich besser für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren.Sozialversicherungsbeiträge senken und die Mehrwertsteuer erhöhen. Weniger Bürokratie, mehr Anreize für Alg2 Empfänger, damit sie sehen, dass Arbeit und Bildung sich lohnt.

Göttingen

Arbeitskraft auf dem Markt konkurrenzfähiger machen.

Martin Hugo, Ahrweiler

Die CDU und Westerwelle wählen! Nach der Wahl wird es keine Arbeitslosigkeit mehr geben.

Reinhold Grocholeski

Eine andere politische Kultur ist dringend notwendig. Der Föderalismus muss reformiert werden, klare Mehrheiten in der Politik, den Parteien muss der Staat wieder entrissen werden, die Macht der Interessenverbände ist zu beschränken. Dem Bürger muss klar werden, dass in erster Linie nur er selbst für sein Lebensglück verantwortlich ist. Darüber hinaus muss auch eine geistige Wende stattfinden, um der Bedenkenträgerei ein Ende zu setzen, Mut, Weitsicht und Tatkraft müssen bestimmend werden, und die Verblödung der Massen durch verantwortungslose Medien muss ein Ende finden. Und dann wird's auch wieder was mit der Wirtschaft.

Julius Haensch, Roesrath

Die Reformen voranbringen. Das Lohndumping also weitertreiben. Einmal bei 50% des polnischen Lohnes angekommen, koennsten wir dort unseren Service anbieten. Vielleicht koennten wir dann auch schon die Chinesen unterbieten. Weiter so!

Steuern steuern

Einführung eines Grundgehaltes für alle Menschen in Höhe des Existenzminimums. - Abschaffung der Arbeitslosenagentur. - Abschaffung aller Einkommensteuern: Es wird nur noch der Verbrauch besteuert (Umsatzsteuer mit verschieden hohen Sätzen, z.B. auch Luxussteuer). - Außerdem: 100%ige Erbschaftssteuer: Jeder Mensch muss sich seinen Reichtum selbst verdienen. Es darf nichts vererbt werden außer vielleicht 10.000 Euro!

Der nächste Schritt

Zuerst: Auflösung der Arbeitslosen-Agentur. - Dann: Abbau aller Subventionen. - Drittens: Abschaffung des Berufsbeamtentums und der damit verbundenen Pensionen. - Viertens: Alle Gewalt geht vom Volke aus! Konsequente Einführung des Volksentscheides. - Fünftens: Abschaffung aller politischen Sekten zugunsten der Wahl von Individualitäten!

hermann@primus.com.au

da Maschinen und computers einen Grossteil unserer Arbeit uebernommen haben ,sollte man die eigentliche Arbeitszeit verkuerzen

Cafer Dincer, Offenbach

Nichts, abwarten und Tee trinken und hoffen das die Mauer bald wieder errichtet wird!!!

G.S. Wersau

Theoretisch müßten die Menschen, die Arbeit haben weniger arbeiten als Arbeit vorhanden ist ,d.h.die übrigbleibende Arbeit könnte dann von den Meschen gemacht werden die jetzt Arbeitslos sind. Praktisch müßten wir für 3Euro die Stunde arbeiten,dann bräuchten die AG`s nicht nach China oder andere Billigländer abzuwandern,sondern könnten auch in Deutschland bleiben um ihre Rendite zu erhöhen und die Menschen auszubeuten

Braun, Hanau

Die hohen Unternehmergewinne und die Reichen Genossen rückwirkend auf 15 Jahre mit einem Spitzensteuersatz von 90% besteuern.

Heinz Schmidt Fürth

Die Politiker aller maßgebenden Parteien zusammen mit den wichtigsten Experten in eine -moderierte- Klausurtagung stecken und mit Moderationstechniken eine Diagnose der Problematik und auf dieser Basis Lösungskonzepte ausarbeiten lassen. Dann würde wenigstens eine Richtung definiert werden und auch gangbar sein (wird von den Beteiligten akzeptiert). Zur Zeit geht ja auch der beste Vorschlag in der Kritik der jeweilige Gegenseite unter.

Michael Sell, Eigeltingen

Unsere Wirtschaft muss in Schwung kommen, indem wir unsere östlichen Nachbarländer in Schwung bringen. Es gibt dort riesige Investitionsflächen mit enormem Nachholbedarf für die Modernisierung von Infrastruktur und Umweltschutz. Große Investitionen von EU- Mitteln in Straßen, Kläranlagen, Eisenbahnen, Kraftwerke, Wasserwege, Krankenhäuser, Schulen usw. beschleunigen dort das Wirtschaftswachstum und erzeugen einen Nachfragesog bei uns.

Adi Altgaßen, Bonn

Sich als "betroffener" organisieren, z.B. im Forum: www.arbeitslosen--forum.de

Ebert, Chemnitz

Die Arbeitszeit müsste generell frei gegeben werden. Gleichzeitig müsste aber für die Unternehmen eine degressive Arbeitszeitabgabe anstatt der Arbeitslosenversicherung eingeführt werden. Bei einer Arbeitszeit von 38 Stunden muss wie jetzt z.B. 6,3 % abgeführt werden, bei kürzerer Arbeitszeit dann schrittweise weniger, bei 30 Stunden gar nichts mehr. Umgekehrt natürlich bei längerer Arbeitszeit entsprechend ansteigend mehr. Die Unternehmen würden sich sehr schnell darauf einstellen und die Arbeit so organisieren, dass mehr Leute mit durchschnittlich weniger Arbeitszeit eingestellt werden. Dies würde mittelfristig zu einem starken Abbau der Arbeitslosigkeit führen.

Matthias Lapp, San Luis Potosí

Mein 10-Punkteplan: 1. Jeder einzelne kann etwas gegen Massenarbeitslosigkeit tun, indem er seine "Geiz ist geil" Einstellung aufgibt und für Produkte "Made in Germany" etwas mehr ausgibt. Im ersten Moment erscheinen diese teurer, jedoch müsste so weniger für Arbeitslosigkeit ausgegeben werden, mit der Folge, dass es weniger Steuern und Abgaben gibt. In Frankreich z.B. ist es selbstverständlich franz. Rotwein zu trinken, franz. Käse zu essen oder einen Renault zu fahren. 2. Der Raubtierkapitalismus muss eingedämmt werden. Es kann nicht sein, dass Produkte, nur weil sie auf einem anderen Teil der Welt billig (weniger Arbeitssicherheit-,Umweltschutzgesetze usw.)hergestellt wurden, hier billiger als unsere heimischen Produkte angeboten werden dürfen, die unter teureren Bedingungen produziert werden. Diese Kosten müssten auf die Billigprodukte aufgeschlagen werden, um die Wettbewerbsgerechtigkeit wiederherzustellen. 3. Da Deutschland durch Spitzentechnologie sein Niveau als Wirtschaftsmacht behauptet, muss daher auch für den Nachwuchs gesorgt werden. Also intensivere Bildung, bestens ausgestattete Schulen, Fachhochschulen und Universitäten. 4. Den Wohlfahrtsstaat aufgeben. Wer arbeiten kann, soll das auch tun, auch wenn es vorübergehend nicht "sein" Beruf ist. Hilfe nur für wirklich Bedürftige. 5. Durch Mehrarbeit deutsche Arbeitsplätze konkurrenzfähiger machen. 6. Abgaben für arbeit(nehmer)sintensive Betriebe senken. 7. Öffentlicher Boykott von Unternehmen, die trotz hohen Gewinnenen, Arbeitsplätze verlagern oder abbauen (siehe Deutsche Bank...) 8. Kündigungsschutz lockern 9. In Deutschland lebende Ausländer mehr förden und fordern 10. Deutschland nicht ständig schlechter machen als es ist, sondern stolz darauf sein, was dieses Land in 60 Jahren, aus Ruinen entstanden, alles geleistet hat.

Marco, Gelsenkirchen

ein einzelner arbeitsloser ist eine Tragödie, Millionen arbeitslose Statistik ! Vielleicht mal den Zeitarbeitsfirmen oder Maklern auf die Finger Hauen ähh Schauen ? Wieviele schwarze Schafe haben in den 90`er plötzlich Zeitarbeitsfirmen gegründet?. Du bekommst nur einen Bruchteil an Gehalt und die stecken sich den größten Teil ein. Das nenn ich moderne Sklaverei !!. Mag der eine oder andere zufrieden sein mit seiner Zeitarbeitsfirma, trotzdem sollte man ihnen mal auf die Finger schauen. Auch sogenanntes Lohndumping (siehe "Arbeiter im Schlachthof aus Polen" und anderen Ländern der EU führen dazu den Arbeitsmarkt kaputt zu machen.Da heisst es "Ich machen für 4 Euro die std.,du Deutsch nix können und teuer!". Da würde sicherlich einiges zumachen sein in Sachen Arbeitsplätze schaffen. Fakt ist Arbeiten will jeder,Arbeitsplätze wollen andere!.

Bahr, Fröndenberg

Dem Management soziale Verantwortung eintrichtern!

Andreas Ellebracht, Hamburg

1. Neue Systematik in der Unternehmensbesteuerung: Es wird umso höher besteuert, je höher der Anteil der Angestellten im Ausland ist. 2. Rückverstaatlichung von Betrieben, die für die Infrastrukturen in Deutschland verantwortlich sind, wie Bahn, Stromversorgung, etc.. Anschliessend massive Investion in Personal und Löhne. 3. Starke Investition in Bildung, da es nicht nur darum geht, wie es mit dem Arbeitsmarkt heute, sondern wie es in 20 Jahren aussieht. 4. Keine "freiwilligen" Vereinbarungen mehr mit der Industrie, da dies verloren Zeit ist. 5. Unternehmenssubvestitionen nur noch für Betriebe, die ihre Produktion nicht ins Ausland verlagert. Falls dies doch passiert, müssen Subvestitionen verzinst zurückgezahlt werden. zu 2+3: Die zwangsläufig zu brechenden Maastricher Vorgaben muss man hinnehmen. Inflation sollte über diesen Weg angeheizt werden, um durch diese Geldentwertung auch wieder die Schere zu verkleinern.

Müller, Gerd, Nordhorn

Der größte Arbeitgeber ist die "Öffentliche Hand". Wegen Überschuldung der Haushalte können keine Aufträge erteilt werden. Das Barvermögen der BRD beträgt 5 Billionen Euro. Durch eine Abwertung von 10:1 kann die "Öffentliche Hand" sich wieder verschulden und somit zur Vollbeschäftigung führen. Aber, dazu bedarf es einer Revolution. Andere Möglichkeiten gibt es nicht.

Liselotte, Planet Erde

1. Wo es nichts zu tun gibt, gibt es nichts zu tun. Und solange Dagobert Duck unser leuchtendes Vorbild ist, finanziert niemand gute Ideen, wenn sie nicht noch mehr Rendite abwerfen. ( Noch eine Frage: kommen Dagobert Ducks in den Himmel nach ihrem Tod ?) Lösungsvorschläge: 1. Mütter ( und event. Väter ) von kleineren Kindern aus der Arbeitslosenstatistik, durch Muttergeld oder Familiengeld und Kindergeld. d. h. staatliche Versorgung. Das wären mehrere Millionen Menschen. Mütter sind nicht "arbeitslos"! Eher geldlos. Viele Mütter und Väter sind durch "Arbeitengehen" und "Geldjagd" völlig überarbeitet und überstresst. 2. Nachdenken über den orientalisch-amerikanischen Geldmythos. ...viel Geld, viel Ehr.....(?) 3. Lesen Sie mal wieder Feuerbach, Marx,Hume, Platon, Brecht, usw. Oder neue Theorien zum Thema Bürgergeld, basic-income, Humanismus.

Paul Berkessel Niederelbert

Bei den politischen Entscheidungen bedenken, daß Unternehmen zu ihren Märkten gehen müssen, also zu den Beschaffungs- oder den Absatzmärkten, d.h. nur Binnenkonjunktur kann uns helfen, nicht Firmensubvention. In dem Zusammenhang, wer bezahlt eigentlich die Provision für die Handelsvertretertätigkeit von Herrn Schröder und wer kassiert sie?

Neuber, Kraasa

Am einfachsten: Man lässt es den Markt allein regeln. Bei Angebot und Nachfrage ohne regulierende Mechanismen wird sich immer ein Optimum einstellen, d.h. wer keine Arbeit hat wird jede Arbeit annehmen die im Angebot ist bzw. je billiger eine Arbeitskraft im Angebot ist umso mehr Arbeit wird angeboten bzw. wer gefragte Tätigkeiten (hohe Nachfrage) beherrscht kann sich teuer einbringen. Diese Form des Marktes ist aber nur theoretisch realisierbar... Ralf

A.Kaiser

Steuern senken und zwar so, daß man auch mehr Geld zum Ausgeben hat.Männer mit 65 Jahren und Frauen mit 60 Jahren in Rente gehen lassen. Den Firmen Billigarbeiter aus dem Ausland verbieten und hier die Lohnkosten senken.Jeder Jugendliche ohne Arbeit macht ein Haushaltspflichtjahr oder seinen Dienst bei der Bundeswehr oder Sozialdienst.Kein Abbau bei Zivildienstleistenden sondern diesen gesetzlich regeln als Pflichtjahr

Klaus

Als Arbeitnehmer oder Arbeitloser NICHTS! HartzIV ist Mobbing!!

Theo Simon, Iserlohn

1. der kleine Mann müsste über etwas mehr Geld in seinem Geldbeutel verfügen können, die Abzockerei jeglicher Couleur macht uns arm und die Masse kann den Inlandsverbrauch nicht steigern. 2. anstehende Investionen z. B. Straßen oder Schulen, des Bundes oder der Länder, sollten privat vergeben und über Maut oder Leasing finanziert werden, Kapital ist ausreichend vorhanden, siehe die niedrigen Zinsen.

Kurt, Köln

Statt für eine 40Std.- oder mehr-Woche einzutreten, sollte sie ganz klar verkürzt und auf mehere Arbeitnehmer verteilt werden, natürlich auf freiwillige Basis. An den zusätzlichen Lohnnebenkosten pro neuen Arbeitnehmer darf das jawohl meines Erachtens nicht scheitern. Da ist die Regierung im Zugzwang, und deshalb ist die PDS the only way.

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.