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Ein Bericht über zurückgehaltene Informationen über den Luftangriff in Afghanistan hat Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan den Job gekostet. Nun knöpft sich die Opposition Ex-Verteidigungsminister Franz Josef Jung vor.
Das ging schnell: Wenige Stunden nach einem Bericht über zurückgehaltene Informationen über den Luftangriff in Afghanistan wurde Bundeswehr-Generalinspekteur Schneiderhan auf eigene Bitte entlassen.
Er galt als Schwiegermutterliebling und ewiger Oppositionsführer: Christian Wulff blickt auf eine bewegte politische Karriere zurück, die eher unvermittelt mit dem höchsten deutschen Staatsamt gekrönt wurde.
Heutzutage kleben Minister wie Pattex auf ihren Sesseln. Egal wie sehr sie daneben greifen. Fragen Sie mal Franz Josef Jung. Zeit für den Abwasch.
Hat Guttenberg in der Politik noch eine Chance? Die Kanzlerin glaubt es. Und die Geschichte zeigt: Zahlreiche Politiker feierten nach ihrem Rücktritt ein rasches Comeback. Ein Überblick in Bildern.
Geheime Papiere über den Bombenangriff auf zwei Tanklaster offenbaren ein doppeltes Desaster: Die Militärs nahmen den Tod von Zivilisten in Kauf. Und die politische Führung versagt bei der Aufklärung eines möglichen Kriegsverbrechens
Alles Lavieren hat ihn nicht gerettet: Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung tritt in Folge der Pannen nach dem Luftangriff in Afghanistan zurück. Die Namen möglicher Nachfolger kursieren bereits.
Direkt angegriffen hat er ihn nicht, doch wie Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zum Luftschlag in Afghanistan Stellung nimmt, setzt seinen Amtsvorgänger Franz Josef Jung unter Druck. So sieht Guttenberg "grundsätzlichen Verbesserungsbedarf". Zudem will er die Vorgänge "umfassend bewertet sehen".
Wusste der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Jung von den zivilen Opfern des Luftschlags bei Kundus? Wenn ja, würde das seine zweifelhafte Informationspolitik im September dieses Jahres zusätzlich diskreditieren. Ein Rückblick mit neuen Informationen.
Jung weg, alles geklärt? Mitnichten. Verteidigungsminister zu Guttenberg wird noch viele unbequeme Fragen zum Afghanistan-Bombardement beantworten müssen.
Verteidigungsminister Franz Josef Jung und seine Nato-Ministerkollegen gehen vor einer eventuellen Entsendung weiterer Soldaten nach Afghanistan vorerst in Warteposition. Um ein größeres finanzielles Engagement kommt Deutschland aber wohl nicht herum.
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Franz Josef Jung ist ein deutscher Politiker. Er ist seit 2005 Bundesminister der Verteidigung und war von 1999 bis 2000 hessischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Hessischen Staatskanzlei.