Die Idee für einen einzigen Berliner Großflughafen, der die Airports in Tegel, Tempelhof und Schönefeld ersetzen soll, entstand bereits kurz nach dem Mauerfall.
Die Idee für einen zentralen Berliner Großflughafen, der die Airports in Tegel, Tempelhof und Schönefeld ersetzen soll, entstand bereits kurz nach dem Mauerfall.
Was machen einsame Kolonialbeamte im Osten nach Feierabend? Sie hängen im Internet rum, gehen zum Psychiater und - wenn der Leidensdruck reicht - auch wieder nach Hause. Eine Hilfsaktion.
Der frühere Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) ist neuer Vorsitzender des Vereins "Gegen Vergessen - Für Demokratie".
Bezeichnenderweise ist es seit 20 Jahren der unwichtigste Job der Regierung. Was macht eigentlich ... der westdeutsche Ost-Beauftragte der Bundesregierung?
Drei Bundestagsabgeordnete ließen sich von der Luftfahrtlobby nach Mallorca einladen - und der Steuerzahler trug die Rechnung.
Vor 16 Jahren ging alles los - und erst jetzt, wo es wohl zu spät ist, hat sich der Protest gegen Stuttgart 21 breit formiert. Wie das Projekt alle Hürden überwand und immer teurer wurde.
Jahrelang sind Beschäftigte des Verkehrsministeriums auf "Lustreisen" gegangen - auf Steuerzahlerkosten. Jetzt will Verkehrsminister Ramsauer diese Form der vergnüglichen Verkehrspolitik beenden.
Luftraum dicht, Flüge nur "auf Sicht": Verkehrsminister Peter Ramsauer beugt sich dem Druck der Wirtschaft nicht. Wer ist der Mann, den der Vulkan ins Rampenlicht katapultiert hat?
Es hätte so einfach sein können. Hier ein bisschen weniger Bürokratie und dort ein paar weniger Schilder und weniger Kosten. Was hat die Novelle der Straßenverkehrsverordnung aber gebracht? Ein paar Absätze weniger, dafür eine Geschichte, die klingt, als wäre sie ein Aprilscherz und deswegen ein Selbstgänger für Blätter mit großen Buchstaben - und letztendlich ein Stürmchen im Wassergläschen. . Ich lebe in einem Land, in dem auf vier Einwohner ein Verkehrsschild kommt - statistisch gesehen. Deswegen versprechen regelmäßig Minister , Senatoren und Wahlkämpfer (" Siegfried Müller macht's "), dem sprichwörtlich-floskeligen Schilderwald ein Ende zu bereiten. Da war es doch eigentlich toll, wie der einstige Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee zu Zeiten der Großen Koalition mit der 46. Novelle der Straßenverkehrsordnung mal so richtig zeigen konnte, wie das geht mit dem Aufräumen. Und schwupp, waren ein paar Paragrafen weg und " 22 Verkehrsschilder von der Straße verschwunden ". Und so sehen die Unterschiede zwischen alt und neu aus. Schön. Und damit sich auch gleich mal die StVO lichtet, hat man auch gleich mal dort ein wenig aufgeräumt. Früher, als alles besser war, umfasste der §53 der StVO ganze 16 Absätze (Ein heißer Dank geht hier an veraltete Internetangebote, an denen das alles spurenfrei vorüberging). Heute sind es derer nur noch sechs , sie sind dankenswerterweise auf den Seiten des Hauses von Frau Leutheuser-Schnarrenberger einzusehen, auf den Seiten des Justizministeriums. Obwohl auch das nur die Fassung für den Privatgebrauch ist. Die eigentliche, offizielle, in der uns Privatleuten sicher noch was verschwiegen wird, ist im Bundesgesetzblatt zu finden. Das verfügt zwar über einen Bürgerzugang , der aber dieser Beschreibung spottet. Es müsste heißen: Bürger-Abschreck-und-Fernhaltezugang. Versuchen Sie doch mal, den entsprechenden Abschnitt irgendwo zwischen der Verordnung über die Einsatzbedingungen des fahrenden Personals im interoperablen grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr (Eisenbahn-Fahrpersonalverordnung %u2013 EFPV) und der Zweiten Verordnung zur Änderung der Zweiten Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung zu finden. Gar nicht lustig, Frau Gaal . Sei's drum. Die Krux ist: Mit der Novelle der StVO ist auch der Absatz 9 des §53 gestrichen worden, der die Übergangsregelung der alten Schilder beinhaltet hat. Damit, so sagt der ADAC, wären alle alten Schilder ungültig. Das sieht das zuständige Ministerium offenbar anders. Der RP sagte ein Sprecher: "Alle alten Schilder sind zu beachten" . Ja, was denn nun? Wie man im Minsterium auf diese Idee kommt, hätte ich gerne gewußt. Seit einigen Stunden warte ich nun schon auf den erlösenden Anruf aus Berlin, wer weiß, vielleicht morgen. Dann beantwortet mir vielleicht endlich mal jemand die Frage, was eigentlich daran so schwer ist, wenn der ADAC denn rechtbehalten sollte, diesen Absatz wieder einzufügen, also so eine Art undelete oder undo-Funktion. Wird vermutlich nicht so teuer sein, wie nun jedes alte Schild durch ein Neues zu ersetzen. Achten Sie mal drauf, vielleicht hat ja vor Ihrem letzten Verstoß auch ein altes Verkehrsschild gestanden und das Ganze ist unwirksam? Na, beweisen Sie das aber erstmal! Die vom Boulevard erhoffte Klagewelle dürfte wohl ausbleiben. Sollte die Stadt Hamburg nur eines der alten Schilder austauschen - die könnte man rein theoretisch auch durch alte ersetzen! Zumindest gibt es die noch zu kaufen, und zwar hier , dann wäre ich dafür, doch erstmal hier ikm Viertel wieder Schilder anzubringen. Da stand mal Liegewiese, Hunde verboten. Und man sieht, bald ist der Zeichenträger (die Dinger heißen im Fachjargon tatsächlich VZT, Verkehrszeichenträger ) auch morsch. Also, statt 100 EUR für ein noch existierendes Parkverbotschild auszugeben, doch mal ein bisschen weniger für den Nachfolger eines ganz verschwundenen - oder? Grüße ins Bezirksamt Mitte , dem hab ich das im März 2009 schon gesagt. Aber auch hier wird bis auf diese eine Anmerkung eine Klagewelle ausbleiben. Genau wie einst das Verkehrsministerium den scheinbaren Skandal um gestrichene Absätze verkannt hat. In einer Pressemeldung des Minsteriums zur damaligen Novelle der StVO heißt es Ende August 2009 weitsichtig: " Erleichterungen für den Fahrradverkehr "
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Althaus Arcandor Armut Autobahn Bunte Delegierte Dieter Ameling Elektroauto Financial Times Deutschland Leipzig Mehdorn Rüdiger Grube Spitzel-Affäre Tiefensee Umstellung Verkehrsminister Wirtschaftsvereinigung Stahl Wolfram
Angela Merkel Annette Schavan Brigitte Zypries Christian Wulff Claus Weselsky Erwin Huber Frank-Walter Steinmeier Franz Müntefering Gerhard Schröder Hartmut Mehdorn Hermann Scheer Horst Seehofer Klaus Wowereit Kurt Beck Manfred Schell Margret Suckale Michael Glos Peer Steinbrück Sigmar Gabriel Thomas de Maizière

Wolfgang Tiefensee ist ein deutscher Politiker. Er ist seit 2005 Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer im Kabinett Merkel und war von 1998 bis 2005 Oberbürgermeister von Leipzig.
07:33 dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Deutliche Verluste erwartet
07:30 Eurogruppe sucht gemeinsame Regeln für Bankenrettung
07:19 Ölpreise nach Fed-Kommentaren deutlich im Minus
06:47 China: HSBC-Einkaufsmangerindex sinkt stärker als erwartet
06:16 Sal. Oppenheim-Prozess startet neu
06:12 Einigung bei Tarifverhandlungen für Gebäudereiniger erzielt
06:11 US-Senat bestätigt Froman als Handelsbeauftragten
06:10 Microsoft lenkt bei Xbox ein: Keine Online-Pflicht und Spieletausch