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Ungeachtet der momentanen Probleme mit den Konzerntöchtern Chrysler und Freightliner, hat der Aufsichtsrat der DaimlerChrysler AG hat den Vertrag mit Vorstandschef Jürgen Schrempp vorzeitig verlängert.
Der indische Automarkt ähnelte noch in den 80er Jahren dem der DDR: Einheimische Modelle waren die einzigen im Angebot, ihre Qualität war mangelhaft, und sie mussten Jahre im Voraus bestellt werden. Das hat sich radikal geändert.
DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp ist seit Jahren heftige Kritik gewöhnt. Doch auf der diesjährigen HV des Autokonzerns am kommenden Mittwoch in Berlin wird ihn der Unmut der Aktionäre geballt treffen.
Nach der vereinbarten Streichung von 13.000 Stellen unter dem alten Eigentümer Daimler, legt der neue Inhaber Cerberus noch einmal eine Schippe drauf: Bis zu 11.000 Stellen sollen zusätzlich abgebaut werden. Chrysler-Chef Bob Nardelli spricht von dramatischen Änderungen am Markt.
Die "Welt-AG" schrumpft auf Normalmaß: Der US-Finanzinvestor Cerberus übernimmt die Mehrheit am Autobauer Chrysler und zahlt dafür den Stuttgartern 5,5 Milliarden Euro. Aus DaimlerChrysler soll künftig die Daimler AG werden. Am Chrysler-Deal war auch ein alter Bekannter beteiligt.
Bei der Hybrid-Entwicklung wandern BMW und DaimlerChrysler ab sofort Hand in Hand. Die beiden deutschen Premiummarken entwickeln für ihre Luxuslimousinen 7er und S-Klasse gemeinsam den umweltfreundlichen Antrieb.
Knapp drei Wochen nach seinem Amtsantritt hat der neue DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche auch in der Verwaltung den Rotstift angesetzt: Weltweit wird etwa jeder fünfte Job gekürzt.
Ungeachtet anhaltender Aktionärskritik sind die Bezüge der Aufsichtsräte großer deutscher Unternehmen in diesem Jahr erneut deutlich gestiegen.
Über 2000 Unternehmen haben im Rahmen des UN-Hilfsprogramms "Öl für Lebensmittel" Schmiergelder an Saddam Hussein gezahlt. Darunter Konzerne wie DaimlerChrysler und Siemens - und 62 weitere deutsche Firmen.
Mit Gustav Humbert wird erstmals ein deutscher Manager Boss des Flugzeugbauers Airbus. Und auch eine Ebene höher, beim Airbus-Mutterkonzern EADS, gibt es eine neue Führungsspitze.
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